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Sicherheit : Feuerwehr bekommt Zuwachs

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Mit neuer Wache 10 soll auch eine Einsatzabteilung der freiwilligen Kameraden für Dierkow und Toitenwinkel entstehen. #wirkoennenrichtig

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erstellt am 08.Dez.2017 | 08:00 Uhr

Am Standort der neuen Feuerwache 10 zwischen Lorenz- und Hinrichsdorfer Straße soll perspektivisch auch eine zusätzliche Einsatzabteilung der freiwilligen Feuerwehr ihre Basis finden. Profitieren sollen davon die Kameraden aus Dierkow und Toitenwinkel, die bisher im Alarmfall erst zur Wache in Gehlsdorf fahren müssen.

„Die Wehrführung bleibt weiter hier vor Ort“, erklärt der Gehlsdorfer Wehrchef Roland Meinelt. Er verspricht sich von der zusätzlichen Basis schnellere Ausrückzeiten: Rund 70 Prozent der insgesamt 43 Mitglieder wohnen in Dierkow und Toitenwinkel, im Ernstfall würde ihr Weg damit kürzer. Zumal in diesen Stadtteilen auch etwa 70 Prozent der Einsätze anfallen, erklärt Frank Weichert, der die Wehr zwischen 1997 und 2009 geleitet hat. Allein in diesem Jahr mussten die Kameraden 130-mal ausrücken.

Außerdem hoffen Meinelt und seine Kameraden auf noch mehr personellen Zuwachs. „Wir können immer Mitglieder gebrauchen“, sagt er. Zumal es viel Fluktuation aufgrund von veränderten Lebenssituationen gebe, die Ausbildung neuer Kräfte aber zeitintensiv sei. „Bis zum Truppführer dauert es in der Regel rund fünf Jahre“, so Meinelt. Schon der Grundlehrgang dauere 70 Stunden. Anschließend folgen weitere Lehrgänge, beispielsweise zum Funken oder Tragen des Atemschutzgeräts.

Wann die zusätzliche Basis steht, ist derzeit noch unklar. Laut Verwaltung wird aktuell geprüft, ob sie parallel zur Wache 10 oder doch erst im Nachhinein errichtet wird. In der Gehlsdorfer Wache hingegen sind schon ab Februar Umbauarbeiten geplant. „Hier wird es moderner“, sagt Weichert. Mussten die Kameraden sich bislang zur Hälfte in der Fahrzeughalle umziehen, erhalten sie nun eine richtige Umkleide, neue Sanitärräume und einen Sportraum. Außerdem soll die Nachwuchsabteilung profitieren: Der Jugendwart bekommt ein eigenes Büro und es wird ein eigener Schulungsraum für die Jugend eingerichtet. Weichert begrüßt das. In die Wache hätten die Mitglieder schon in Eigenregie viel Zeit und Arbeit investiert, beispielsweise die Räume selbst gemalert. Seit April verfügen sie zudem über ein neues Löschfahrzeug und seit einem Jahr über einen neuen Mannschaftswagen. „Wir sind gut ausgestattet“, sagt Meinelt. Auch moderne Einsatzbekleidung sei in Absprache mit dem Brandschutz- und Rettungsamt geplant.

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