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Warnemünde : Felshelden sind schon im Kletterfieber

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Ab Mitte Mai startet die Trendsportart Bouldern bei Jano Tenev im Ostseebad #wirkoennenrichtig

Jano Tenev ist voller Vorfreude und Zuversicht. Ab Mitte Mai öffnet der 36-Jährige die erste Boulderhalle des Landes. „Damit reagieren wir auf die Nachfrage in diesem Trendsport“, sagt Janov. Bouldern ist abgeleitet von dem Wort Boulder, übersetzt Felsblock. Bouldern steht für Klettern ohne Seil in einer sicheren Absprunghöhe über Weichbodenmatten. Die künstlichen Wände dürfen nicht höher als 4,50 Meter sein. Noch ist von denen an der Adresse Zum Zollamt 4 nicht so viel zu sehen. 430 Quadratmeter Wandfläche und 120 Boulderrouten werden derzeit vorbereitet für die Kletterfreunde. Die Routen werden regelmäßig gewechselt, damit das Hobby nicht eintönig wird. Und auch die Schwierigkeitsgrade variieren.

Noch stehen in der Halle viele Teile für die neue Belüftung, die Handwerker arbeiten emsig, um den Zeitplan zu halten. Tenev hat mit Linda Schuch (33) eine fest angestellte Mitarbeiterin, ansonsten gehören zwölf Studenten auf 450-Euro-Basis zum Team. Das drückt den Altersdurchschnitt von Warnemünde erheblich: „Er liegt bei Mitte 20“, vermutet Tenev, der parallel freiberuflicher Grafiker, Kitesurf- und Segellehrer ist. Seit sechs Jahren bouldert er selbst. Neben Training in verschiedenen Schwierigkeitsgraden gibt es freies Bouldern, Kurse für Kinder, Anfänger und Fortgeschrittene. Außerdem können Kindergeburtstage und Firmenevents ausgerichtet werden. Auch für therapeutisches Klettern eignet sich die Felshelden-Halle. Geöffnet ist montags bis freitags von 12 bis 22 Uhr und am Wochenende von 10 bis 22 Uhr.

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erstellt am 20.Apr.2017 | 08:00 Uhr

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