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#wirkoennenrichtig Heimat : Familienglück in Rövershagen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Mit der Entwicklung von Wohngebieten und der Schaffung der entsprechenden Infrastruktur lockt die Gemeinde vor allem junge Eltern an

Kindertagesstätte, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, Jugendclub sowie Freizeit- und Familienzentrum – in der Gemeinde Rövershagen finden Familien alle wichtigen Einrichtungen, die ein Leben hier lebenswert machen. Zumal sich die Kommune mit ihren sechs Ortsteilen am Rand der Rostocker Heide seit Anfang der 1990er-Jahre klar zur Ausrichtung als Wohnstandort positioniert hat und dafür im Laufe der Jahre mehrere Wohngebiete erschlossen hat. Vor allem junge Familien – viele auch aus der Hansestadt Rostock – haben sich hier niedergelassen und Einfamilienhäuser gebaut. Sie prägen das Bild der Gemeinde.

„Die Nachfrage ist ungeheuer groß“, weiß Gemeinde-Bürgermeisterin Dr. Verena Schöne. Deshalb ist Rövershagen auch daran interessiert, weitere Wohngebiete zu erschließen und neue Einwohner in die erstmals 1305 urkundlich erwähnte Gemeinde zu locken. Mit der Erweiterung des Wohngebiets Wiesengrund, dem Areal Wiesengrund 2 beispielsweise, könne noch einmal Platz für rund 50 Einfamilienhäuser geschaffen werden. Land, das die Gemeinde für die Erschließung neuer Gebiete ankaufen muss. Denn: „Wir waren schon immer arm an eigenen Grundstücken“, weiß Verena Schöne.

Mit der Einwohnerzahl steigt aber auch der Bedarf im Bereich der Betreuungsplätze für Kinder und in den Schulen. Dies wissen Bürgermeisterin, die Gemeindevertreter sowie der Landkreis Rostock. Deswegen versuchen sie, die Kapazitäten durch einen Hortneubau, Schulanbau oder andere Übergangslösungen wie beispielsweise einen Container für die Europaschule zu erhöhen, sodass Rövershagen auch in diesem Bereich für die Zukunft gut aufgestellt ist und der Bedarf gedeckt werden kann. In den vergangenen Jahren hat die Gemeinde bereits rund elf Millionen Euro in den Bereich Bildung investiert, und eine neue Sporthalle oder Kita bauen lassen.

Doch nicht nur junge Familien können sich in Rövershagen wohlfühlen. Mit einer Einrichtung für betreutes Wohnen, einem Pflegeheim sowie einem Seniorentreff wird auch der älteren Generation ermöglicht, in ihrer gewohnten Umgebung sesshaft und in der Nähe ihrer Familie wohnen zu bleiben. Gerade im Freizeitbereich ist Rövershagen über die Grenzen von Mecklenburg-Vorpommern hinaus bekannt. Mit Karls Erlebnis-Dorf im Ortsteil Purkshof befindet sich ein echter Besuchermagnet in der Gemeinde, der gerade in den Sommermonaten viele Familien in die etwa zwölf Kilometer nordöstlich von Rostock gelegene Gemeinde zieht.

Aber gerade dieser Fakt stellt die Gemeinde auch vor Probleme. Auf der B 105 reiht sich vor allem im Sommer zur Ferienzeit Auto an Auto. „Das ist ein riesiges Problem“, weiß die Bürgermeisterin der Gemeinde. Aber kein unlösbares, findet Schöne – und zwar lösbar nicht unbedingt durch den Bau einer Umgehungsstraße. Als Hauptproblempunkte sieht die Bürgermeisterin drei Knotenpunkte: einen an der Ampel in Rövershagen mit Abzweig in die Graal-Müritzer Straße, dann den Abzweig in Purkshof zu Karls sowie die Kreuzung in Mönchhagen. Wobei letzterer durch den Bahnübergang auch der am kompliziertesten zu beheben ist. „Aber durch eine intelligentere Ampelschaltung ließe sich das lösen“, glaubt Schöne. Auch für die Situation Höhe Karls wurden bereits in Zusammenarbeit mit Robert Dahl, dem Leiter des Familienbetriebs, Lösungsvorschläge erarbeitet. Eine Auswerferspur von Rövershagen kommend sowie eine verlängerte Linksabbiegespur in der Gegenrichtung könnten die Situation bereits deutlich entspannen.

Ansonsten sind es eher die kleinen Probleme des Alltags, die die Bürger bewegen wie Müll, fehlende Parkbänke oder die Sanierung von Spielplätzen. Aber auch hier packen die Rövershäger selbst mit an, um ihre Gemeinde für alle Generationen lebenswert zu erhalten. Der Verein Kleiderbasar Rövershagen sammelte 7500 Euro, um den Spielplatz im Fliederweg zu sanieren.

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