zur Navigation springen

Bau : Experten haben sich bewährt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Städtischer Immobilienbetrieb KOE feiert 25-jähriges Bestehen. Finanzminister drückt beim Archäologischen Landesmuseum aufs Tempo. #wirkoennenrichtig

von
erstellt am 07.Jul.2017 | 08:00 Uhr

Sein ganzes Leben kann ein Rostocker in den Immobilen des Eigenbetriebs Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung (KOE) verbringen, sagt dessen Chefin Sigrid Hecht stolz: ob als Kind in der Kita, während der Ausbildung in der Berufsschule, als Hightech-Mitarbeiter in einem der Technologiezentren, zur Heirat im Standesamt, zur Gesundheitsvorsorge im Ärztehaus oder abschließend im Krematorium. In den vergangenen 25 Jahren hat sich die Zahl der betreuten städtischen Objekte auf 360 erhöht. Das Jubiläum begingen Hecht, ihr Team und rund 100 Gäste gestern im Lokschuppen.

„Wir haben uns gedacht, es ist besser, jetzt zu feiern – in den nächsten Jahren werden wir so viel zu arbeiten haben, dass dafür keine Zeit mehr bleibt“, sagt Hecht. Auch Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) und Finanzminister Mathias Brodkorb (SPD) blickten in ihren Grußworten bereits voraus. „Es stehen noch einige Leuchtturmprojekte vor der Tür“, so Brodkorb. Dazu zählten beispielsweise der Theaterneubau und die Heimstätte für das Archäologische Landesmuseum. Die neu aufgeflammte Standortdebatte darum sei kein Hindernis: „Die Landesregierung ist bereit, diese Frage offen zu diskutieren“, erklärt Brodkorb. Zuletzt hatte die Verwaltung eine Verlagerung vom Rosengarten in den Stadthafen ins Spiel gebracht. Wichtig sei aber eine schnelle Grundsatzentscheidung, so der Minister: „Wir sollten alles daran setzen, noch in dieser Legislaturperiode den Spatenstich zu setzen und das Museum möglichst auch zu eröffnen.“

Mit dem KOE habe das Land aber einen Partner an der Seite, der sein exzellentes Leistungsvermögen schon häufig unter Beweis gestellt habe. Das zeige schon der Blick auf die Zahlen. So sei der Umsatz in der Unternehmensgeschichte von 2,5 auf 45 Millionen Euro gestiegen, die Bilanzsumme von 9,5 auf 445 Millionen Euro und die Zahl der Mitarbeiter von 5 auf 63.

„Der KOE wird jedes Jahr Besonderes zustande bringen“, ist sich OB Methling sicher. Neben den prestigeträchtigen Großprojekten lobt er auch den Einsatz für den Erhalt und Neubau der Basis-Infrastruktur. Allein in den nächsten fünf Jahren würden erneut mehr als 50 Millionen Euro in Schulen, Kitas und Sporthallen fließen. „Das sind unglaublich große Dimensionen“, sagt Methling.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen