Turmleuchten Warnemünde : „Ewig“ heißt das diesjährige Motto

Sie alle wirken an der Inszenierung des Warnemünder Turmleuchtens mit: Stefan Damrath (v. l.), Leiter des Polizeireviers Lichtenhagen, Tourismusdirektor Matthias Fromm, Andrea Doliwa vom Verkehrsverbund Warnow, Martina Hildebrandt, Geschäftsführerin von Hanse Event, Klaus Möller, Vorsitzender des Leuchtturmvereins, Turmleuchten-Regisseur Torsten Sitte mit Paul dem II., Jan Bleis, Vorstand der Rostocker Straßenbahn AG, sowie Musiker Ola van Sander. Alle tragen zum Gelingen bei.
Sie alle wirken an der Inszenierung des Warnemünder Turmleuchtens mit: Stefan Damrath (v. l.), Leiter des Polizeireviers Lichtenhagen, Tourismusdirektor Matthias Fromm, Andrea Doliwa vom Verkehrsverbund Warnow, Martina Hildebrandt, Geschäftsführerin von Hanse Event, Klaus Möller, Vorsitzender des Leuchtturmvereins, Turmleuchten-Regisseur Torsten Sitte mit Paul dem II., Jan Bleis, Vorstand der Rostocker Straßenbahn AG, sowie Musiker Ola van Sander. Alle tragen zum Gelingen bei.

Warnemünder Turmleuchten: Inszenierung steht: Zum 19. Mal wird das Jahr so eröffnet. Stargast: Quaster von den Puhdys #wirkoennenrichtig

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29. November 2017, 05:00 Uhr

Die Vorbereitungen für Europas größtes Neujahrsevent laufen auf Hochtouren. Auch das Motto für das diesjährige Warnemünder Turmleuchten am 1. Januar 2018 steht: „Ich habe mich durch diese Mischung aus einer flüchtigen halben Stunde voller Emotionen und den ewig währenden Erinnerungen daran zum Motto ,Ewig’ inspirieren lassen“, offenbart Torsten Sitte von Hanse Event. Er ist der Regisseur des Spektakels und gemeinsam mit dem Leuchtturmverein der Veranstalter der Show, zu der 80 000 Leute kommen. Ewig im Geschäft ist auch Quaster alias Dieter Hertrampf von den Puhdys, der mit dem bekannten Titel „Alt wie ein Baum“ als Stargast erwartet wird.

Im Vorprogramm gastiert Ola van Sander, er ist seit Jahren eine Konstante im Programm und wird begleitet von seiner Band Bad Penny. Ebenfalls zum Vorprogramm gehören die Matrosen in Lederhosen.

Weil so ein großes Spektakel gerade vor der heutigen weltpolitischen Lage nicht ohne Polizei und ein stimmiges Sicherheitskonzept funktioniert, ist Stefan Damrath, Erster Polizeihauptkommissar und Leiter des Reviers Lichtenhagen, eingebunden. „Ewig ist leider kein polizeitaktischer Begriff“, scherzt er. Aber unabhängig davon steht das Sicherheitskonzept, in das die Bundes- und Wasserschutzpolizei eingebunden sind. „Drohnen, Böller und Raketen sind absolut verboten, der Einsatz wird von uns geahndet“, kündigt Damrath an. Er setzt beim Event auch Spezialkräfte ein. Und es gibt eine gemeinsame „Befehlsstelle“, in der auch Torsten Sitte sitzt, damit der Draht zwischen Veranstalter und Polizei kurz ist. Es werden auch Beamte an sensiblen Bereichen wie Bahnhofstunnel, am Strand und an Straßen unterwegs sein.

Auch die Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) hat sich etwas einfallen lassen: Für den Zeitraum vom 30. Dezember bis 2. Januar, 3 Uhr, hat sie erstmals ein Drei-Tages-Ticket zum Preis von zehn Euro konzipiert. „Das ist ein tolles Angebot, das es ab Mitte Dezember im Vorverkauf gibt“, so Jan Bleis. Andrea Doliwa vom Verkehrsverbund Warnow kündigt an, dass die Taktzeiten von S-Bahnen und Bussen verdichtet werden.

Für Tourismusdirektor Matthias Fromm ist das Turmleuchten ein idealer Auftakt ins Jubiläumsjahr 800 Jahre Rostock. Und es steht 2018 noch ein großes Ereignis in Warnemünde an: Der Leuchtturm wird 120 Jahre alt.

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