Rostock : Evershagen: Absage für Gebetsraum

Die islamische Gemeinde wollte das ehemalige Kaffeehaus in der Maxim-Gorki-Straße in Evershagen kaufen und dort Gebetsräume einrichten, doch das ist jetzt vom Tisch.
Die islamische Gemeinde wollte das ehemalige Kaffeehaus in der Maxim-Gorki-Straße in Evershagen kaufen und dort Gebetsräume einrichten, doch das ist jetzt vom Tisch.

Ehemaliges Kaffeehaus wird nicht an Islamischen Bund verkauft. Standortsuche für Moschee geht weiter. #wirkoennenrichtig

svz.de von
15. Februar 2018, 05:00 Uhr

Die Pläne für einen Gebetsraum des Islamischen Bundes in Evershagen sind vorerst vom Tisch. Der private Besitzer des dafür angedachten Objektes – ein ehemaliges Kaffeehaus in der Maxim-Gorki-Straße – wolle nicht mehr verkaufen, hieß es auf der Sitzung des Ortsbeirates am Dienstagabend.

Die Suche des Islamischen Bundes nach neuen Räumen geht trotz der Absage weiter. Denn der aktuelle Standort der Moschee in der Erich-Schlesinger-Straße muss für die Neubebauung am Groter Pohl weichen. Maher Fakhouri, Vorsteher der islamischen Gemeinde in Rostock, war gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Niels Schönwälder (SPD), Vorsitzender des Ortsbeirates Evershagen, (SPD) erklärte, dass ihm aktuell keine Anfragen des Islamischen Bundes für Standorte in Evershagen bekannt wären.

Dass der Nordwesten für die islamische Gemeinde aber weiterhin im Fokus liegt, bestätigte zuletzt Ralph Müller. Der Chef des Stadtplanungsamtes erklärte kürzlich, dass es im Zuge der Neubebauung Groter Pohl dort kein Neubau der Moschee mehr geplant sei. „Wir sind gerade dabei, einen Standort im Nordwesten zu finden“, so Müller.

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