Wohnglück Warnemünde : „Es ist wie ein Sechser im Lotto“

Die WG Warnow hat Petra und Horst Just mit einem Willkommens-Fußabtreter, zwei Kästen Rostocker und freundlichen Worten in ihrer neuen Wohnung begrüßt. Am 19. Februar rollt der Umzugswagen mit den Sachen aus der Innenstadt an.  Fotos: mapp
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Die WG Warnow hat Petra und Horst Just mit einem Willkommens-Fußabtreter, zwei Kästen Rostocker und freundlichen Worten in ihrer neuen Wohnung begrüßt. Am 19. Februar rollt der Umzugswagen mit den Sachen aus der Innenstadt an. Fotos: mapp

Horst und Petra Just sowie Charly und Heide Frommke ziehen in ihre neuen Wohnungen in der Richard-Wagner-Straße ein #wirkoennenrichtig

svz.de von
11. Februar 2018, 05:00 Uhr

Für Petra und Horst Just aus Rostock erfüllt sich in den nächsten Tagen ein absoluter Traum: Dann zieht das Ehepaar nach Warnemünde in die Richard-Wagner-Straße 40a. Dort hat die WG Warnow in den Nummern 40a bis 40c 15 moderne Wohnungen gebaut. Die Nachfrage war riesig: 270 Anträge hat es bei der Genossenschaft gegeben.

„Dass wir den Zuschlag für eine so schöne Wohnung bekommen haben, gleicht für uns einem Sechser im Lotto“, schwärmt Petra Just. Das Paar ist nach der Wende nach Hamburg, dann in die Schweiz gegangen, um ihrer Tochter nahe zu sein. „Aber die Sehnsucht nach der Küste war einfach zu groß“, sagt Horst Just. Deshalb sind sie jetzt zurückgekehrt, haben zuerst im Petriviertel gelebt und packen jetzt bereits wieder Kartons.

Sie sind begeistert davon, was sich die Architektinnen Katrin Gräfe und Christin Lindstedt gemeinsam mit der WG Warnow einfallen lassen haben. „Die Wohnung ist schön hell, wir haben sogar drei Balkone“, sagt Horst Just. Dazu kommt noch ein geräumiger Keller, ein Fahrstuhl und zwei Fahrradstellplätze, die mit zwei Steckdosen ausgerüstet sind, wenn einer ein E-Bike laden möchte. Ein Carport erhält auch jede Wohnung. „Wir sind von der Qualität der Wohnung und der Betreuung durch die WG Warnow sehr angetan“, sagt Horst Just.

Über dem Ehepaar ziehen Entertainer Charly Frommke und seine Frau Heide ein. „Unser Umzug ist am 23. März“, sagt der Mann, den viele als Drehorgel-Charly kennen. Seine erste Wohnung hatten er und seine Heide Am Strom 74 in der Nähe der damaligen Kneipe Zum Kater. Heide Frommke kennen noch viele als Gemeindeschwester. Das Paar liebt ein Morgenbad in der Ostsee. „Ab zehn Grad baden wir gegen 6.30 Uhr“, sagt Frommke. Zwischenzeitlich haben sie in Diedrichshagen gewohnt und das Landhaus Frommke betrieben, bis der Umzug nach Lütten Klein kam. Dort haben sie in einem Penthouse mit tollem Ausblick gelebt. „Aber die Sehnsucht nach Warnemünde schlummerte immer in uns, um wieder dichter am Meer zu sein“, erzählt der Künstler. Weil seine Frau krank ist, übernimmt er die Vorbereitungen: „Ich gehe in Möbelhäuser, mache Fotos und zeige sie meiner Heide.“ Ein neues Klavier will er sich kaufen und seine Drehorgel zieht auch mit.

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