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Hanse Sail : Erste Segler haben festgemacht

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Crew der „Loth Loriën“ beim Feinschliff auf der Barkentine. #wirkoennenrichtig

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erstellt am 08.Aug.2017 | 08:00 Uhr

Eigentlich fällt der offizielle Startschuss zur 27. Hanse Sail erst am Donnerstagnachmittag, wenn die Glocke geläutet wird. Einige Teilnehmer haben jedoch schon gestern mit ihren prächtigen Traditionsseglern im Stadthafen festgemacht – so auch die Crew der niederländischen Barkentine „Loth Loriën“ am Liegeplatz 80.

„Wir hatten keine weiteren Buchungen und haben deshalb beschlossen, schon in Rostock anzulegen – hier haben wir Strom und können einkaufen“, sagt Peter Verbeek. Als fester Teil der Crew ist der Niederländer inzwischen das dritte Jahr in Folge auf der „Loriën“ bei der Hanse Sail zu Gast. Insgesamt sei die dreimastige Barkentine von Anna und Jaap van der Rest aber gewiss schon zum 20. Mal bei der Rostocker Großveranstaltung dabei, so Verbeek – eigentlich immer am selben Platz unterhalb des Hafenhauses.

Für die Crew fühle sich die Hanse Sail in Rostock viel geschäftiger an als vergleichbare Großsegel-Veranstaltungen wie die dreimal so besucherstarke Kieler Woche. „Das kann natürlich daran liegen, dass wir hier unten gefühlt mitten im Jahrmarkt liegen und so viele Leute vorbeikommen, es wirkt einfach viel mehr“, so der Seemann.

Meist sei die Bark zwischen Norddeutschland und Dänemark unterwegs, teilweise aber auch an der britischen und französischen Küste. In dieser Woche zählt für die vierköpfige Crew aber nur die Hanse Sail. „Wir machen täglich drei Ausfahrten“, sagt Verbeek – morgens, nachmittags, abends. Noch seien auf der „Loth Loriën“ und ihrem Partnerschiff „J. R. Tolkien“, einem Zweimast-Gaffel-Topsegelschoner, sogar freie Plätze vorhanden, sagt Matrosin Laura Stålander. Die 20-jährige Dänin segelt seit drei Monaten auf der „Loriën“ mit.

Die Ausfahrten starten aber erst mit Beginn der Sail am Donnerstag. Bis dahin beschäftigt sich die Besatzung damit, die Barkentine auf Vordermann zu bringen. „Auf einem Schiff gibt es immer etwas zutun“, sagt Laura Stålander. Hier und da wird neuer Lack aufgetragen, das Deck und die Kabinen geschrubbt und die bordeigene Bar bestückt. „Bevor die Ausfahrten beginnen, haben wir jeden Abend open Bar, in der Regel von 13 bis 23 Uhr“, sagt die Matrosin.

Buchungen: www.restchart.com, Telefon: 040/73 71 77 27 oder direkt an Bord

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