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Warnemünde : Eine XXL-Brücke für Kleingartenanlage

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Schwerlaster transportiert Koloss zu Parzellen Am Moor. Mitglieder arbeiten das 14 Meter lange Stück auf #wirkoennenrichtig

svz.de von
erstellt am 11.Mär.2017 | 08:00 Uhr

Über eine hölzerne Brücke im XXL-Format können sich die Mitglieder der Kleingartenanlage Am Moor freuen. „Wir haben sie gegen einen symbolischen Preis von der Firma Alpina erworben, die sie nach der Ostseemesse zu uns nach Warnemünde transportiert hat“, sagt Vereinsvorsitzender Christian Seifert. Das 14 Meter lange und 2,50 Meter große Bauwerk ist vorgesehen, um die Anlage noch mehr aufzuwerten. Sie bringt stolze drei Tonnen auf die Waage. Finanziert wurde sie mit Mitteln vom Saftverkauf beim Weihnachtsmarkt und aus Rücklagen des Kleingartenvereins.

Das schmucke Stück passt ideal zum Konzept der Anlage, die sich auch als Kleingartenpark für die Öffentlichkeit sieht. Ursprünglich war die stabile Brücke in die Internationale Gartenbauausstellung 2003 (IGA) integriert. Zuletzt war sie bei der Ostseemesse in die Ausstellung einbezogen: Von der Brücke aus hatten die Besucher einen schönen Blick in die Halle und auf die Blumenbeete darunter.

„Wo die konkret hinkommt, das wird noch entschieden“, sagt Seifert. Es gibt schon viele Ideen, eine davon ist, sie in Richtung Moorweg zu führen. Aber es muss alles geprüft und an manchen Standorten dann auch abgestimmt werden. Der neue Grabenobmann Benno Winter ist ebenfalls begeistert über die Solidität der Brücke, die allerdings aufwändig von den Mitgliedern saniert wird. „Wir werden sie demontieren und die Teile an einem sicheren Ort aufarbeiten“, sagt Winter. 500 Stunden Arbeitszeit müssen einkalkuliert werden. „Allein für das Auseinandernehmen werden wohl fünf Leute drei Tage beschäftigt sein“, schätzt Winter. „Das ist das richtige Ding für uns“, sagt der Gartenexperte begeistert. Er ist gerade dabei, jede Menge Tafeln und Sichtwände für Erklärungen für Besucher vorzubereiten. Zu den bereits realisierten Schritten in Sachen Kleingartenpark gehört der pomologische Erlebnispfad, bei dem in einigen Wegen alte Apfelsorten angepflanzt wurden, damit sie erhalten bleiben. Sie dürfen von Besuchern auch gegessen werden und daraus wurde zum Weihnachtsmarkt auch der Saft gepresst. „Er enthält keine Allergene und ist äußerst schmackhaft“, sagt Seifert.

Mit dem Aufstellen der Brücke nach der Sanierung ist im nächsten Frühjahr zu rechnen.

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