Warnemünde : Ein Spielplatz für Lütte gefordert

Wenn das Haus des Sportes später zum Wohnhaus umgebaut ist, wird es hier zwölf Mietwohnungen geben.
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Wenn das Haus des Sportes später zum Wohnhaus umgebaut ist, wird es hier zwölf Mietwohnungen geben.

Ortsbeirat hat Umbau des Hauses des Sportes zugestimmt. Die Bauzeit soll 16 Monate betragen, Ziel ist die Fertigstellung im Spätsommer 2019. #wirkoennenrichtig

svz.de von
14. Februar 2018, 08:00 Uhr

Wenn das Wohnungsunternehmen Wiro das Haus des Sportes Am Strom 38 zu einem Gebäude mit zwölf Wohnungen umbaut, dann verbessert sich neben dem Wohnungsmarkt in Warnemünde auch der Lückenschluss zur Kleinen Komödie in der Rostocker Straße. Ein weiterer positiver Effekt: Das Vorhaben führt zu einer Aufwertung des derzeit unansehnlichen Teils dieser Straße. 923 000 Euro investiert die Wiro in das Vorhaben.

Der Plan: Das Gebäude hat drei Geschosse, ist über 35 Meter lang, 8 Meter breit und 12 Meter hoch. Der Baukörper gliedert sich in ein Haupthaus und einen Seitenflügel. Die Fassaden zu den Straßenseiten sollen erhalten werden, die Wohnungen bekommen teilweise Veranden, Balkone oder Dachterrassen. Der Bauausschuss des Ortsbeirates hat dem Ortsbeirat empfohlen, dem Antrag zuzustimmen. Er macht aber eine Anmerkung: „Der Bauausschuss verweist hier ausdrücklich auf den Paragrafen 8, Absatz 2 der Landesbauordnung, nach dem bei einem Bauvorhaben dieser Dimension ein Spielplatz für Kinder unter sechs Jahren in der Nähe zu errichten ist“, sagte Bauausschussmitglied Nils Anklam. Der Ortsbeirat hat diesen Hinweis auf seiner gestrigen Sitzung mit aufgenommen, die Mitglieder stimmten dem Projekt zu.

Wohnraum in Warnemünde ist knapp, besonders im historischen Teil des ehemaligen Fischerdorfes. „Wenn die Baugenehmigung vorliegt, starten wir, Beginn für die Abbrucharbeiten im Inneren ist im März“, teilt Wiro-Sprecher Carsten Klehn auf Anfrage mit. Der Rohbau könnte dann im Mai losgehen. Geplante Bauzeit sind 16 Monate. Die Fertigstellung ist für Spätsommer 2019 angepeilt.

Eine wichtige allgemeine Anregung gab es noch aus dem Bauausschuss: Mitglied Arndt Zintler wünscht sich für die charakteristischen Straßenzüge in Warnemünde, die das Straßenbild mit prägen, bei geplanten Bauvorhaben im Vorfeld noch mehr Bürgerbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit. Schon, um im Vorfeld unpassenden Bauvorhaben wie dem Am Strom 7 einen Riegel vorzuschieben. Der Abriss erfolgte ohne Genehmigung, jetzt soll ein neuer Bauantrag eingereicht worden sein. „Wir empfehlen der Verwaltung, zukünftig solche Anträge dem Ortsbeirat vorzulegen ebenso Bauanträge, die denkmalgeschützte Objekte betreffen“, sagte er. Der Bauausschuss des Ortsbeirates von Warnemünde befürwortete geschlossen dieses Prozedere.

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