#wirkoennenrichtig lokal : Ein Leben im Dienst der Blutspende

Auch mit 80 Jahren nicht aus dem DRK-Blutspendedienst in der Rostocker Südstadt wegzudenken: Dr. Sigrid Müller.
Auch mit 80 Jahren nicht aus dem DRK-Blutspendedienst in der Rostocker Südstadt wegzudenken: Dr. Sigrid Müller.

Auch nach Pensionierung 2000 engagiert sich Dr. Sigrid Müller für das Rote Kreuz.

svz.de von
30. November 2016, 15:00 Uhr

Nicht wegzudenken beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) ist Dr. Sigrid Müller, Jahrgang 1936, die sich seit Jahren als Ärztin dort ehrenamtlich engagiert. Wenn jemals ein Hansestädter Blut oder Blutplasma im DRK-Blutspendedienst der Rostocker Südstadt gespendet hat, hat er mit Sicherheit Bekanntschaft mit Sigrid Müller gemacht.

Als sie im Jahre 2000 ihre verantwortungsvolle Tätigkeit aufgab, suchte sie nicht lange nach einer neuen Beschäftigung, sondern führt ihre Arbeit seitdem auf ehrenamtlicher Basis weiter. Operationen und Transplantationen sind – trotz hoch entwickelter Technologien – nur unter Blutkonserven durchführbar. Laut einer aktuellen Statistik verlassen sich 97 Prozent der Deutschen darauf, dass 3 Prozent der Bevölkerung Blut spenden. Diese Tatsache untermauert die Notwendigkeit von Spenderblut. Jede Blutspende ist ein Beitrag zur Rettung von Leben. Um Blut oder Blutplasma zu spenden, bedarf es eines gesunden Spenders und genau diese Untersuchung nimmt Sigrid Müller vor. An Hand der Labor-Analyse und ihrer Erfahrungen erkennt sie die Symptome einer nicht unmittelbar wahrnehmbaren Krankheit des potenziellen Spenders. Damit setzt sich die Seniorin auch im Rentenalter bis heute dafür ein, Leben zu erhalten. Noch ist sie jeden Dienstag beim DRK-Blutspendedienst anzutreffen, im kommenden Jahr wird dises dann jeden Montag der Fall sein.

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