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Vereine aus Rostock : Ein Haus für alle Generationen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Gebäude vom Rostocker Freizeitzentrum hat jahrzehntelange Tradition. Heute treffen sich dort Jung und Alt. #wirkoennenrichtig

Das Gebäude, in dem sich das Rostocker Freizeitzentrum befindet, wurde 1953 als Schule gebaut, ab 1986 bis zur Wende als Pionierhaus und danach als Rostocker Schüler-freizeitzentrum genutzt. 1992 wurde der Verein Rostocker Freizeitzentrum e. V. als Dachverband gegründet. Diesem haben sich 14 rechtlich selbstständige gemeinnützige Vereine, die aus zu DDR-Zeiten bestehenden Interessen- sowie Arbeitsgemeinschaften hervorgegangen sind, angesichts neuer gesellschaftlicher und sozialer Herausforderungen angeschlossen.

Ziel war und ist es, die Angebote zu erhalten und zu erweitern, um sozial, kulturell oder sportlich aktiv zu sein. Zu ihnen gehören unter anderem das Jugend-Musikkorps, die Jugendkunstschule Arthus, der TTC Allround Rostock, die Kindervereinigung Rostock, der Schachsportclub Rostock, Unicef und der Förderverein Jugendschiff „Likedeeler“. „Sie alle repräsentieren die Vielfalt des Rostocker Freizeitzentrums, in dem immer etwas los ist“, sagt Jahn Osterloh, der die seit 2005 zum Stadtteil- und Begegnungs-zentrum umstrukturierte Einrichtung seit 16 Mona-ten leitet. „Heute sind 13 Vereine sowie einige Privatpersonen Mitglied im RFZ e. V., dessen Vorstandsvorsitzender Sven Ehlert ist“, sagt Osterloh.

Das Haus in der Reutershäger Kuphalstraße 77 ist fast immer und zwar von 8 bis 20 Uhr, oft auch länger, geöffnet. Während an den Vormittagen derzeit Deutsch- und Integrationskurse auf dem Programm stehen, treffen sich Mitglieder und andere Vereine wie der Shantychor Luv un Lee nachmittags oder abends in unterschiedlichsten Räumen und in der Turnhalle zu ihren Proben beziehungsweise zum Training. Gut aufgehoben fühlen sich in dem Gebäude und auf dem tollen Spielplatz auch Mädchen und Jungen des Horts Krötenwiese sowie des Horts am Schwanenteich.

Ein Projekt, das sich an Sechs- bis Dreizehnjährige richtet, ist die Kinderstadt Rostock. Etwa 60 Mädchen und Jungen üben sich in Sachen Demokratie, bilden sich weiter, leisten Arbeits-stunden, unternehmen ge-meinsame Ausflüge, besit-zen sogar eine eigene Wäh-rung und einen entspre-chenden Ausweis.

Wer aus der Kinderstadt herausgewachsen ist, kann Mitglied im Jugendrat werden, der vor einem halben Jahr seine Arbeit aufgenommen hat. Im Haus ebenfalls beheimatet sind eine Selbsthilfekontaktstelle und das Netzwerk Gute Nachbarschaft, das sich als Austausch der Generationen versteht und das Alltagsleben erleichtern soll. Ein Beispiel: Während die Älteren anschaulich darstellen, wann ein Hefeteig aufgeht, erklären die Jüngeren die Handhabung eines I-Phones.

„Die Angebote in unserem Haus sind sehr, sehr vielseitig und reichen vom Berufetag der Kinderstadt bis zum Pralinenkurs für Jung und Alt. Reinschauen und informieren lohnt sich ebenso wie bei uns einen Raum zu mieten “, sagt Osterloh, der mit seinem Team noch bis Anfang Februar rund 5800 Grundschüler im Haus zum Rostocker Schülerfasching willkommen heißt.









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