Warnemünde : Ein Fest zu Ehren Stephan Jantzens

Sie stehen stellvertretend für alle Akteure der Stephan-Jantzen-Tage und laden die Besucher herzlich ein: Jörg Westphal (v. r.) von den Seenotrettern, Musiker Leon Zeug, Initiator Doc Andreas Buhse, Hirsch-Gastronomiemitarbeiter Marcel Delfs, Leuchtturmvereinsvorsitzender Klaus Möller und Imbiss-Betreiber Tom Bursian aus Berlin, der ganz begeistert von Warnemünde ist.
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Sie stehen stellvertretend für alle Akteure der Stephan-Jantzen-Tage und laden die Besucher herzlich ein: Jörg Westphal (v. r.) von den Seenotrettern, Musiker Leon Zeug, Initiator Doc Andreas Buhse, Hirsch-Gastronomiemitarbeiter Marcel Delfs, Leuchtturmvereinsvorsitzender Klaus Möller und Imbiss-Betreiber Tom Bursian aus Berlin, der ganz begeistert von Warnemünde ist.

Heute starten Tage rund um den Seenotretter: Von Vorträgen über Open Ship auf der „Arkona“ bis zu Ausschnitten aus einer Rock-Suite #wirkoennenrichtig

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29. September 2017, 05:00 Uhr

Der Kirchenplatz hat sich in den vergangenen Tagen wieder in eine große Bühne verwandelt. Es gibt einen Auftrittsort für Künstler und einige Stände. Der Grund für diesen Aufwand sind die Stephan-Jantzen-Tage. Sie finden von heute bis zum 3. Oktober im Ostseebad statt. Dabei wird an Warnemündes Pionier der Seenotrettung erinnert – das ist Lotsenkommandeur Stephan Jantzen, der vom 20. Juli 1827 bis 19. Juli 1913 hier gelebt hat. Jantzen wird als Held gefeiert. Er hat im Ostseebad gewirkt und mit seinen tapferen Männern viele Menschen aus Seenot gerettet. Bei der Flut 1872 hat er auch eine Warnemünder Familie vor dem Ertrinken bewahrt.

In Warnemünde ist es so üblich: Wenn einer eine gute Idee entwickelt, dann sind viele andere dabei. Die Idee zu diesen Tagen hatte einst Doc Andreas Buhse entwickelt, Jörg Westphal von den Seenotrettern, das Kulturamt und die Tourismuszentrale machten mit. Als Unterstützer ist außerdem Knut Linke von der Agentur Kulturmeer immer dabei gewesen. Den Kirchenplatz bereitete Mathias Hirsch von der gleichnamigen Gastronomie-Firma vor.Er hat sich im Ostseebad längst einen Namen gemacht mit der guten Gestaltung solcher Plätze zu Höhepunkten.

Und in dieses Event ist auch die Benefizveranstaltung vom Warnemünder Leuchtturmverein eingebettet. Vereinsvorsitzender Klaus Möller führt selbst durch diese zwei Stunden am Sonnabend von 11 bis 13 Uhr. ‚„In diesem Jahr sammeln wir ganz konkret für die Warnemünder Außenstelle des Seemannsclubs Hollfast nahe der Fähre zwischen Warnemünde und Hohe Düne“, informiert Möller. Viele Warnemünder sind selbst zur See gefahren und wissen daher genau, wie wichtig es ist, in Orten einen Anlaufpunkt zu finden.

Erstmals in diese Tage integriert sind die Spenden der Aktion „Ich bin ein Warnemünder“. Bei dieser können auch Nicht-Warnemünder ihre Zugehörigkeit zum Ostseebad demonstrieren. Aus dem Erlös wird das Konzert am Montag um 15 Uhr mit vielen Künstlern und Chören finanziert. Der Eintritt zu den Stephan-Jantzen-Tagen ist überwiegend frei, es kosten lediglich Veranstaltungen in bestimmten Lokalen Eintritt. Sonst kann jeder das Fest kostenlos genießen.

Erstmals bei den Jantzen-Tagen dabei ist auch Tom Bursian mit seinem Imbissstand, an dem Burger Pulled Pork, Pastrami-Sandwiches und Pommes aus Süßkartoffeln angeboten werden. „Ich war Pfingsten schon da und bin begeistert vom Kirchenplatz und Warnemünde“, sagt Bursian. Er freut sich, dass er beim Verkaufen zugleich Livemusik hören kann.

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