#wirkoennenrichtig lokal : Eckkneipe mit modernem Flair

Hat alles im Griff: Chefin Steffi Maass bewältigt spielend mehrere Aufgaben gleichzeitig.  Fotos: Karsten Seifert
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Hat alles im Griff: Chefin Steffi Maass bewältigt spielend mehrere Aufgaben gleichzeitig. Fotos: Karsten Seifert

Deftiges Essen, ein leckeres und umfangreiches Getränkeangebot machen das Stadtkind zu einem beliebten Treffpunkt der KTV

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26. Mai 2017, 15:00 Uhr

Die Atmosphäre im Stadtkind ist locker. Teelichter auf den Tischen sorgen für ein heimeliges Gefühl. Aus den Boxen erklingt gerade ein Song von Metallica. Das Image der Szenekneipe hat sich verändert, seit Stephanie Maass das Lokal übernommen hat. Das Stadtkind will keine gewöhnliche Kneipe sein, sondern zeigt sich eher alternativ, dynamisch und lebendig – genau wie der Stadtteil, in dem sie zu finden ist. „Bis 2015 war hier alles etwas ruhiger und gediegener. Das wollen wir ändern, es soll eine lebendige Lokalität mit den unterschiedlichsten Gästen werden“, erklärt Stephanie Maass. Der Plan geht auf: Was viele Besucher in die KTV-Kneipe zieht, ist die tägliche Happy Hour von 17 bis 20 Uhr. Und auch auf der Getränkekarte versucht Steffi Maass Akzente zu setzen. So machen die Cocktails nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch etwas her. Wer beispielsweise einen Special-Caipirinha bestellt, bekommt das alkoholische Getränk in einer Wassermelone serviert. „Unser Steckenpferd ist aber auch die umfangreiche Auswahl an verschiedenen Gin-, Whiskey- und Rumsorten“, erzählt Steffi, die bereits seit 1998 in der Gastronomie tätig ist.


Chefin mit Ambition


Sie ist Feuer und Flamme für ihre Arbeit und das merken auch die Gäste. Steffi wirbelt blitzschnell durch die schmalen Gänge der Kneipe, organisiert mehrere Dinge gleichzeitig und bringt in Windeseile die bestellten Getränke zum Kunden. Nebenbei schafft sie es immer noch, die Gäste persönlich zu begrüßen und ein kurzes Gespräch über die alltäglichen Dinge abzuhalten. Und das schätzen die Gäste. „Viele fragen nach mir, wenn ich nicht da bin, bleiben dann aber trotzdem wegen der Lokalität und geben positives Feedback zu ihrem Besuch. Das ist natürlich ein schönes Gefühl“, sagt die Betriebswirtin. Unterstützt wird sie bei ihrer täglichen Arbeit tatkräftig von ihren vier Aushilfen und ihrem Koch Ulli. Der sorgt für das reichhaltige Essen der Kneipe.

Ein echter Renner bei den Gästen des Stadtkinds ist das überbackene Fladenbrot. Das gibt es mit Rucola, Tomaten, Schinken und Parmesan. Gerne bestellt und für viele Gäste ein weiterer Grund, regelmäßig die Kneipe zu betreten, sind die hausgemachten Burger. Jeden Dienstag findet sogar ein Burger-Tag statt – für Stammgast Peter Sänger mittlerweile der Lieblingstag in der Woche. Ihn führen die hausgemachten Burger, abgerundet durch die immense Auswahl an verschiedenen Whiskeys, immer wieder ins Lokal in der Leonhardstraße. „Ein guter Burger, dazu ein Bier oder ein Whiskey sind für mich eine perfekte Kombination“, erzählt der wissenschaftliche Uni-Mitarbeiter, während er schon mit Vorfreude auf seinen Burger wartet.

Zu den meisten Stammgästen hat Chefin Steffi bereits ein sehr freundschaftliches Verhältnis aufgebaut, kennt genauestens deren Bestellungen und Sonderwünsche. „Wenn Stammgast Holger mit dem Fahrrad vorbeifährt, kann ich bereits das Bier zapfen und eine Zeitung rauslegen“, erzählt sie, während sie Aushilfe Katharina, die den Service am Tresen übernimmt, noch einige Anweisungen gibt. Holger kommt regelmäßig auf seinem Weg von der Arbeit auf ein Bier vorbei. Ihn findet man oft in einer Sitzecke der Kneipe, immer in der Nähe des Tresens. Ihm gefalle besonders die Atmosphäre der Lokalität, sagt der Stammgast. „So viele Eckkneipen gibt es ja auch nicht mehr, hier kann man entspannen und sich nach einem langen Arbeitstag ausruhen“, erklärt er, während er einen Schluck aus seinem eben bestellten Bier nimmt und weiter die Felder seines Kreuzworträtsels ausfüllt.


Flexibilität ist gefragt


Dass Steffi spontan und individuell auf spezielle Wünsche und Anfragen ihrer Gäste reagieren kann, zeigt sich bei den Gästen Christoph und Lorenz. Sie sind Mitglieder des Rotaract Clubs Rostock und waren auf der Suche nach einem Ort, an dem sie regelmäßig ihre Treffen abhalten können. „Wir haben einfach mal bei Steffi angefragt und sie hatte nichts dagegen. Einen geeigneten Versammlungsort zu finden, war damit doch einfacher, als zunächst erwartet“, sagt Christoph, der stellvertretender Präsident des Clubs ist. Der Rotaract Club ist Partner des Rotary Clubs und verfolgt wohltätige Zwecke.

Eine ruhige Ecke des Lokals, leckeres Essen, verbunden mit einer lockeren und familiären Atmosphäre sorgen stets für entspannte Treffen unter den Club-Mitgliedern. Besonders der separate Raum rechts neben dem Eingang habe es ihnen angetan. Diesen haben sie mittlerweile zum Treffpunkt ihrer Versammlungen auserkoren. Hier können die Club-Mitglieder ganz unter sich sein und sich dabei darauf verlassen, dass sie von Steffi und ihren Mitarbeitern bestens bewirtet werden.

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