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DLRG-Cup Warnemünde : Dritter Platz für Nadine und Sarah

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Noch bis heute Abend weitere Wettkämpfe beim 21. Internationalen DLRG-Cup am Strand #wirkoennenrichtig

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erstellt am 15.Jul.2017 | 16:00 Uhr

Die Rostockerinnen Nadine Stache und Sarah Woitendorf hatten beim 21. Internationalen Cup der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) im Ostseebad gestern allen Grund zum Strahlen: Die zwei Spitzensportlerinnen machten nicht nur in ihrer Badekleidung eine gute Figur, sie belegten in der Staffel Rettungsbrett – auch Board Rescue genannt – den dritten Platz und bekamen eine Medaille. Bei dieser Sportart legen die Wettkämpfer mit dem Rettungsbrett einen 600 Meter langen Kurs zurück. Ein Teilnehmer mimt das Opfer, der andere den Retter.

Mit Nadine und Sarah wetteifern weitere 280 junge Athleten noch bis einschließlich heute Abend am Strand um Medaillen. Die Königsdisziplin der Wettkämpfe ist der Rettungstriathlon, auch Oceanman oder -woman genannt. Dieser besteht aus 300 Meter schwimmen, 400 Meter Rettungsbrett und 500 Meter Rettungskajak fahren. Die Reihenfolge wird ausgelost.

Ein wichtiger Fakt unterscheidet diesen Wettkampf von anderen: „Es ist ein Sport, der im Ernstfall hilft, Leben zu retten“, betont der geschäftsführende Vizepräsident der DLRG Achim Haag. „Gute Rettungssportler sind auch gute Rettungsschwimmer“, ergänzt er. Der Sport fordere den kompletten Athleten, weil Kraft, Kondition, Schnelligkeit und die technisch saubere Ausführung benötigt würden. Zwei Disziplinen sind in diesem Jahr neu: der Strandsprint im Einzel und in der Staffel. Da hat sich beispielsweise Clara Steinbrink eine Goldmedaille gesichert.

Aber eins hat sich gegenüber den Vorjahren nicht geändert: „Gerade wer als Rettungsschwimmer eher nur an ruhigen Gewässern im Einsatz ist, ist meistens fasziniert von der Atmosphäre in Warnemünde, wo es manchmal auch ganz schön kräftige Wellen gibt“, sagt Holzhause. In seinem Grußwort zur Eröffnung nach dem Einmarsch aller Mannschaften bei der Beach Arena wies Ordnungssenator Chris Müller-von Wrycz Rekowski (SPD) auf die Bedeutung dieser Arbeit hin. „Die Rettungsschwimmer haben im vergangenen Jahr bundesweit 600 Menschen das Leben gerettet, sie sorgen für ein sichereres Badevergnügen“, sagte er. Wie wichtig ihre Tätigkeit ist, verdeutliche auch das tragische Unglück, bei dem vor Kurzem ein 13-jähriges Mädchen nach einem Badeunfall in Warnemünde gestorben war. Im Ostseebad werde die Strömung der Westmole oft unterschätzt. Weil solche Informationen ebenfalls lebenswichtig sind, vermitteln Seehund Nobbi und sein Team den jüngsten Gästen spielerisch die Baderegeln.

Mit dabei war gestern auch der ehemalige „Traumschiff-Kapitän“ Siegfried Rauch. Der bekannte Schauspieler gehört zu den Förderern der DLRG und war zu einer Autogrammstunde gekommen. Das Programm heute startet um 8 Uhr unterhalb des Teepotts. Die Siegerehrung ist gegen 21 Uhr vorgesehen.



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