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#wirkoennenrichtig Zisch : „Dieser Beruf ist sehr vielfältig“

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Die 14-jährige Camilla Jeremias berichtet im Interview über ihre Praktikumseindrücke in der Adler Apotheke

svz.de von
erstellt am 16.Mär.2017 | 15:00 Uhr

Die 14-jährige Camilla Jeremias von der Rostocker Werkstattschule hat ein Schülerpraktikum in der Adler Apotheke absolviert. Im Gespräch mit NNN-Praktikantin Luisa Schmidt berichtet sie von ihren Erwartungen und Erfahrungen, welche Aufgaben sie als Praktikantin hat und was sie am Beruf der Apothekerin fasziniert.

Wie kamst Du auf die Idee, Dein Praktikum in der Apotheke zu absolvieren?

Camilla: Ich hatte anfangs keine Idee, wo ich mein Praktikum machen könnte, doch ich habe von meinen Freundinnen schon viel über ihre Praktika in einer Apotheke gehört. Und so dachte ich mir, warum eigentlich nicht?

Was hattest Du für Erwartungen?

Dadurch, dass meine Freundin mir schon so viel über ihr Praktikum erzählt hat, wusste ich schon im Groben, was auf mich zukommen würde: viele Waren einsortieren und ordnen.

Inwiefern wurden diese Erwartungen erfüllt?

Tatsächlich habe ich auch viel mit Waren zu tun gehabt, doch es war nicht so langweilig, wie es sich anhören mag. Im Gegenteil, es war sogar ziemlich vielfältig.

Inwiefern vielfältig?

Ich musste viele Waren in den Kommissionierer einscannen, ein- und aussortieren und die neuen Waren im Computer speichern. Klingt alles nicht so super spannend, doch mir hat es Spaß gemacht.

Was hast Du für neue Erfahrungen und Eindrücke gesammelt?

Ich fand beeindruckend, welche Geduld die Mitarbeiter – gerade bei älteren Kunden – haben und wie sie es schaffen, so einfach wie möglich diese komplexen Sachen zu erklären, damit es jeder versteht.

Was interessiert oder fasziniert Dich an dem Beruf der Apothekerin?

Der Beruf Apothekerin ist keine normale Verkäuferin, denn man braucht Ahnung von dem, was man da verkauft. Andere Verkäuferinnen brauchen das nicht unbedingt.

Was braucht man denn für eine Ausbildung als Apothekerin?

Ich glaube man muss dazu Pharmazie studiert haben.

Du hattest ja vorhin schon kurz angeschnitten, was Deine Aufgaben als Praktikantin so sind. Könntest Du die vielleicht noch mal etwas näher erläutern?

Ich musste die Waren, die am Morgen und am Nachmittag geliefert werden, in den Kommissionierer einscannen und die Medikamente, die für das Pflegeheim bestimmt sind, den Patienten zuordnen und in eine Liste eintragen. Ich musste die Regale wieder auffüllen und die Inventurlisten der Waren im Laden kontrollieren. Doch ich durfte auch schon im Labor mithelfen.

Was genau sind denn Inventurlisten?

Das sind Listen, auf denen die Produkte des Ladens aufgelistet sind. Diese sind fast immer nach dem Alphabet geordnet und pro Liste werden 30 Produkte aufgezählt.

Kommen wir auch schon zur letzten Frage. Wäre der Beruf Apothekerin für Dich eine spätere Berufsmöglichkeit?

Ich glaube schon, da dieser Beruf sehr vielfältig ist. Vor allem, wenn das Arbeitsklima wie in dieser Apotheke so stimmig ist, macht die Arbeit gleich noch mal so viel Spaß. Doch ich weiß nicht genau, ob mich die Medizin so fesselt und könnte mir vorstellen, dass ich mit der Zeit das Interesse daran verliere.

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