#wirkoennenrichtig heimat : Die „Rostock“ ging nach Griechenland

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In jeder Wochenendausgabe der NNN veröffentlichen wir historische Ansichten unserer Hansestadt Rostock.

svz.de von
28. Mai 2017, 15:00 Uhr

Aus der für die Sowjetunion im Zuge der Ableistung von Reparationsforderungen entwickelten Serie Kolomna durfte die seinerzeit im Aufbau begriffene Deutsche Seereederei zwei Neubauten bestellen: mehr als 100 Meter lange Schraubendampfer mit 48 Mann Besatzung. Sie wurden auf der Neptun-Werft gebaut und im Sommer 1953 erfolgte ihr Stapellauf. Die „Wismar“ wurde am 18. November 1954 ausgeliefert. Dieses Foto der „Rostock“ könnte während letzter Ausrüstungsarbeiten auf der Werft entstanden sein. Ihre Auslieferung erfolgte am 11. Juli 1954. Schon im Herbst 1956 hatte das Schiff eine Kollision im Nord-Ostsee-Kanal. Nach elf Jahren Dienst verkaufte die DDR-Seereederei das Schiff nach Griechenland, wo es unter dem Namen „Smaradi“ (1965) und „Lion of Chaeronea“ (1968) fuhr. Im Jahr 1978 wurde es in Piräus aufgelegt und schließlich 1986 auf der Insel Salamis abgewrackt.

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