#wirkoennenrichtig heimat : Die Neptun-Werft war das industrielle Herz

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In jeder Wochenendausgabe der NNN veröffentlichen wir historische Ansichten unserer Hansestadt Rostock

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21. Mai 2017, 00:00 Uhr

Mehr als ein Jahrhundert lang galt die Neptun-Werft als das industrielle Herz Rostocks. Sie war im Verbund mit dem nahen Stadthafen der alten See- und Hafenstadt Marke, Maßstab und Indentifikationspunkt – bis sie in den 1990er-Jahren an den Breitling verlegt wurde.

Zwar baut man nahe Warnemünde in dem Tochterunternehmen der Meyer Werft Papenburg keine schlechteren Schiffe als auf der im Dezember 1890 durch den Zusammenschluss mehrerer Unternehmen gegründeten Actien-Gesellschaft „Neptun“ Schiffswerft und Maschinenfabrik, doch für alte Rostocker ist das weder das Gleiche noch dasselbe! In den 1950er-Jahren jedoch liegen noch zahlreiche Schiffe, wie das sowjetische Frachtschiff „Urshum“, an den Werftkais.

Die Auftragsbücher sind voll, weil die der DDR in Folge des Zweiten Weltkriegs auferlegten Reparationsleistungen an die Sowjetunion in Form von Schiffsneubauten hier abgearbeitet werden.

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