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#wirkoennenrichtig heimat : Die Gestaltung des Doberaner Platzes

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

In jeder Wochenendausgabe der NNN veröffentlichen wir historische Ansichten unserer Hansestadt Rostock.

Dort, wo auf dieser Nachkriegsansichtskarte (2. Hälfte der 1950er-Jahre) zwei Taxen warten, hatte sich einst das Degenhardtsche Haus zwischen die Doberaner und Wismarsche Straße (eigentlich den Barnstorfer Weg) geschoben. Den so entstandenen Doberaner Platz (seit 1986) markierte zunächst ein imposanter fünfarmiger Gaskandelaber. Anfang des 20. Jahrhunderts – der Zeitgeist wollte es so – musste er einer öffentlichen Bedürfnisanstalt weichen. Deren Baupläne aus dem Jahre 1908 sahen sogar noch die Errichtung einer Klärgrube vor. An das öffentliche Abwassersystem, das erst noch installiert werden musste, wurde die Toilette 1913 angeschlossen. Das kleine wie markante Gebäude gab dem Platz über Jahrzehnte etwas Unverwechselbares. Als es in die Jahre gekommen war, meinten die Verantwortlichen, dass man auf seine Funktion verzichten könnte, und ließen es am 27. März 1082 abreißen.

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