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#wirkoennenrichtig lokal : Der Uni-Seniorenverein lädt ein

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Ehemalige Studenten und Freunde der Hochschule unternehmen Ausflüge und fördern die Gemeinschaft

Unglaublich: 580 294 eingetragene Vereine gibt es im Land, und es werden immer mehr. Einer der besonderen Art ist der Seniorenverein der Universität Rostock. In einem Informationsblatt für potenzielle Mitglieder heißt es, der Verein stehe nicht nur den ehemaligen Mitarbeitern der Universität offen, sondern auch allen anderen Senioren, die sich der Universität irgendwie verbunden fühlen. „Es ist eine freie Vereinigung von Senioren, die sich gemeinsam um eine aktive Lebensgestaltung im Alter bemühen“, heißt es weiter.

Als Alumna, also ehemalige Studentin der Alma Mater, wollte ich Genaueres wissen über diesen Verein und wurde bereitwillig durch den Vorstand informiert. Hermann Gall, der Vereinsvorsitzende, hat sechs kompetente Frauen an seiner Seite, die das Vereinsleben planen und organisieren, die Finanzen verwalten, E-Mails und die Homepage betreuen, das monatlich erscheinende Info-Blatt erstellen und den Vorsitzenden in seiner Arbeit unterstützen. Die Betreuung der etwa 210 Mitglieder übernimmt der Beirat, der aus 20 Sprecherinnen besteht. Denn das Einzugsgebiet ist in Zuständigkeitsbereiche aufgeteilt, sodass jedes Mitglied persönlichen Kontakt zu seiner Sprecherin hat, die das Informationsblatt austeilt und Besuche bei Geburtstagen und längeren Krankheiten macht.

Dieses achtseitige Heftchen hat es in sich. Sowohl von der Gestaltung als auch vom Inhalt macht es Lust, mitzumachen und selbst aktiv zu werden. „Das Leben ist eine Reise. Glück finden wir auf dem Weg, nicht am Ziel.“ Diese Worte finde ich am Schluss der März-Ausgabe. Wie wahr, denke ich und kann mir beim Blättern durch die zehn Hefte der vergangenen Monate ein Bild davon machen, wie abwechslungsreich und interessant die angebotenen Veranstaltungen sind. Beim Betrachten der Fotos kann ich kaum glauben, dass das Durchschnittsalter der Vereinsmitglieder fast 80 sein soll.

Höhepunkte eines Jahres sind das Sommerfest im Biestower Bauernhaus und die Weihnachtsfeier in der Trotzenburg. Fünf eintägige Bustouren und gemeinsame Wanderungen auf Kurz-, Mittel- oder Langstrecken fördern die Gemeinschaft, ebenso die Literatur- und Plattdeutsch-Kreise. Einrichtungen der Universität können besucht werden, es wird Seniorensport und -tanz angeboten und in der Begegnungsstätte der Volkssolidarität, Bremer Straße, finden Klubnachmittage statt, an denen zum Beispiel Karten gespielt, Vorträge gehört oder auf heiter-musikalische Art Englisch gelernt werden kann.

Es würde zu weit führen, das breit gefächerte Angebot weiter zu beschreiben. Wichtig aber ist dem Vorstand eine Einladung zum Schnuppern und Testen. Jeder ist willkommen, besonders aber solche Senioren, die sich aktiv einbringen möchten. Und dass sich der Vorstand auch über Sponsoren freuen würde, versteht sich von selbst.

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erstellt am 19.Apr.2017 | 15:00 Uhr

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