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Warnemünde : „Columbus“ läuft erstmals das Seebad an

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Transocean-Reederei steuert mit neuem Flaggschiff Warnemünde an und startet nächstes Jahr eine Weltreise

svz.de von
erstellt am 26.Jul.2017 | 21:00 Uhr

Fans von Kreuzfahrtschiffen verfolgen Besonderheiten immer ganz genau. Und so ist es ihnen auch heute nicht entgangen, dass die etwa 245 Meter lange und 32 Meter breite „Columbus“ zum ersten Mal am Liegeplatz 8 im Ostseebad Warnemünde angelegt hat.

Das Schiff gehört dem britischen Veranstalter Cruise & Maritime Voyages, zu dem auch Transocean Kreuzfahrten gehört. Der Kreuzliner fuhr vorher als „Pacific Pearl“ und war im Besitz von P & O Cruises Australia. 2015 wurde es von den neuen Eignern umfangreich erneuert.

Das Schiff ist für maximal 1400 Gäste konzipiert, zudem sind 714 Crewmitglieder an Bord. Die wechseln auf den insgesamt drei Schiffen der CMV-Flotte, zu der auch die „Magellan“ und die „Astor“ gehören.

Klaus Ebner, Leiter Marketing und Vertrieb von Transocean Kreuzfahrten, ist besonders stolz auf das gut ausgewogene Platz- und Raumverhältnis der 775 Kabinen. Die fallen relativ großzügig aus und sie gibt es mit Balkon, großem Fenster, Bullauge und Innenkabine ohne Fenster. „Wir haben 150 Einzelkabinen für Alleinreisende, die nur 25 Prozent Aufschlag bei einer Innen- oder Außenkabine zahlen müssen. In dem Punkt sind wir günstiger als viele andere Reedereien“, vergleicht Ebner.

Bordsprache auf der „Columbus“ ist Englisch. „Aber wir haben auch zwei deutschsprachige Hostessen dabei“, informiert Ebner. Im kommenden Jahr geht die „Columbus“ auf Weltreise. Die 122-tägige Tour beginnt am 6. Januar 2018 in Amsterdam.

An Bord der „Columbus“ gibt es drei Restaurants, zwei Spezialitätencafés sowie acht Loungebars und zwei Deckbars. Potenzielle Kreuzfahrtgäste und Reiseveranstalter nahmen gestern das Schiff bei einer Besichtigung ganz genau unter die Lupe. Sie wollten vom Theater bis zum Waschsalon alles sehen.

„Der Anlauf in Warnemünde war gleichzeitig die Deutschlandpremiere für das Schiff, das 1989 gebaut wurde“, sagt Ebner. „Dieser Erstanlauf war gleichzeitig der letzte in dieser Saison“, sagt Christian Hardt, Leiter der Kreuzschifffahrt bei Rostock Port.

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