Richtfest : „Centogene wird Rostock gut tun“

Schlaflose Nächte habe er gehabt, sagt Prof. Arndt Rolfs (r.), CEO von Centogene. Gestern feierte er das Richtfest unter anderem mit Bausenator Holger Matthäus (v. l.), OB Roland Methling, Bürgerschaftspräsident Wolfgang Nitzsche, Uni-Rektor Wolfgang Schareck und Mediziner Prof. Ingo Richter.
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Schlaflose Nächte habe er gehabt, sagt Prof. Arndt Rolfs (r.), CEO von Centogene. Gestern feierte er das Richtfest unter anderem mit Bausenator Holger Matthäus (v. l.), OB Roland Methling, Bürgerschaftspräsident Wolfgang Nitzsche, Uni-Rektor Wolfgang Schareck und Mediziner Prof. Ingo Richter.

Minister Harry Glawe prognostiziert weltweite Bekanntheit durch wachsendes Medizinunternehmen #wirkoennenrichtig

svz.de von
05. Mai 2017, 08:00 Uhr

Gegen Schlick, Schlamm, Morast, Schwermetall, Fahrräder in der Erde, die für Bomben gehalten wurden, eine Sturmflut, Frost und Dauerregen haben Bauleute, organisiert von der Rostocker Firma Groth und Co., für Centogene auf der Holzhalbinsel angearbeitet, lobt Gründer und CEO Prof. Arndt Rolfs. So konnte gestern das Forschungsunternehmen, das als Spezialist für genetische Analytik gilt, sein Richtfest feiern.

„Es ist ein innovatives Unternehmen, das Rostock gut tun wird“, prognostizierte Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) – europa- und weltweit würde Centogene und mit ihm die Stadt Bekanntheit erlangen. Die Firma betreibt molekularbiologische und gentherapeutische Laboratorien und unterstützt weltweit medizinische Institutionen und Ärzte bei genetischen und biochemischen Analysen seltener Erkrankungen. Durch die Nachfrage muss Centogene, das 2005 gegründet wurde, wachsen. Bisher hatte die Firma in Rostock einen Sitz in der Schillingallee, aber außerdem auch Standorte in Berlin, Wien, Dubai und Indien. Ihr neues Hauptquartier baut sie nun Am Strande auf rund 4400 Quadratmetern – mit Büros und Laboratorien.

Die Standortentscheidung für MV belohnt das Wirtschaftsministerium mit 12,5 Millionen Euro, die sie zur 34,2-Millionen-Euro-Investition dazugibt. „Auf die Gesundheitswirtschaft werden wir in den nächsten Jahren besonders setzen“, versicherte Glawe. Und Rolfs versprach, Centogene werde zu einem „Brennpunkt genetischer Fragestellungen im globalen Kontext“. Innovationen müssten nicht Angst machen, sie seien eine Chance. Er werde mit der hiesigen Universität kooperieren, in den Loggien in der zweiten und dritten Etage des Neubaus Orte der Begegnung schaffen. Ideal Ende 2017 sollen 230 Mitarbeiter aus 39 Nationen, die allein in der Rostocker Niederlassung arbeiten, einziehen.

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