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#wirkoennenrichtigvereine : Beachvolleyballer sind engagiert

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Aktive gründeten 1998 einen Verein. Sportfans kommen aus ganz Deutschland ins Seebad.

Ein Paradies für Beachvol-leyballer ist der breite, fein-sandige Warnemünder Strand. Dort können die Spieler beim Rauschen der Wellen ihrem sportlichen Hobby nachgehen.

Das sagten sich auch in den 1990er-Jahren Enthusiasten in mehreren Rostocker Vereinen, die Strand-Turniere auf die Beine stellten und schon damals Fans aus ganz Deutschland nach Warnemünde lockten. Bald war klar: ganz neben all den anderen Aufgaben derartige Veranstaltungen zu organisieren, das ist nur schwer machbar. „Im Oktober 1998 haben sich deshalb ein paar Leute aus verschiedenen Vereinen zusammengefunden und mit active beach einen neuen Verein ins Leben gerufen“, sagt Dr. Steffen Bock.


15 Helfer pro
Wettkampf benötigt


Waren es zur Gründung rund ein Dutzend Sportbe-geisterte, so zählt der Verein heute 30 Mitglieder. „Unser Ziel ist es, vor allem den Beachvolleyball-Sport zu fördern. Pro Jahr organisieren wir jeweils zwischen Mai und Ende August vier große Turniere am Warnemünder Strand“, sagt der Vereinsvorsitzende. Mitte August beispielsweise gingen beim 38. An-Bagger-Cup mehr als 100 Beach-Mixed-Teams an den Start. Die Teilnehmer kamen fast aus allen Ecken der Bundesrepublik. Ein Höhepunkt war der INCHEZ-Cup Warnemünde Ende August als Finale der Offenen Landesmeisterschaften von Mecklenburg-Vorpommern, zu dem wiederum Hunderte Sportler aus nah und fern angereist waren.

„Unser Verein, der auch Mitglied im Volleyball-Verband MV ist, sorgt sich vor allem um einen reibungslosen Ablauf der Turniere. Berufsbedingt und auch aus familiären Gründen können natürlich nicht immer alle 30 Vereinsmitglieder dabei sein, aber etwa 15 Leute benötigen wir für die Organisation und den Auf- und Abbau der Felder pro Turnier in jedem Fall“, sagt Bock, der ebenso wie seine Mitstreiter viel Freizeit in das Ehrenamt investiert. „Für mich ist das alles kein Stress, sondern an frischer Seeluft Erholung pur. Zumal unser Team aus lauter netten Leuten besteht. Ja, wir sind fast wie eine große Familie“, meint der 44-Jährige, dessen Frau und Kinder natürlich auch gern dabei sind. Um das für Turniere notwendige Equipment lagern zu können, hat der Verein eine Garage angemietet. Dort haben die zu 35 Feldern gehörenden Pfosten, Netze, Feldumrandungen und Abspannseile Platz gefunden.

Auch wenn die Hauptsai-son nun zu Ende geht, die Vereinsmitglieder halten weiterhin Kontakt, bereiten die Saison 2017 vor. Dazu gehört es eben auch, attraktive Sachpreise wie Bälle oder Schlafsäcke zu ordern.

„Bei den Ranglistenturnie-ren gibt es natürlich auch Preisgelder. Finanziert werden diese aus den Startgeldern der Teilnehmer“, sagt Bock, der hauptberuflich am Leibniz-Institut für Ostseeforschung den EDV-Bereich leitet.

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