Austausch : Bayern besuchen Partner-Kirchen

Die kirchlichen Abgesandten aus Bayern werden am Sonnabend von Katrin Benkenstein (4. v. l.) und Pastorin Ulrike Dietrich (9. v. l.) auf dem Pfarrhof in Rethwisch begrüßt.  Fotos: Michaela Kleinsorge
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Die kirchlichen Abgesandten aus Bayern werden am Sonnabend von Katrin Benkenstein (4. v. l.) und Pastorin Ulrike Dietrich (9. v. l.) auf dem Pfarrhof in Rethwisch begrüßt. Fotos: Michaela Kleinsorge

Anlässlich des 70. Jahres der Kooperation mit Mecklenburg macht sich die Delegation aus Süddeutschland ein Bild vom Norden #wirkoennenrichtig

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22. Januar 2018, 08:00 Uhr

Warmes Brot mit leckeren Zutaten lässt auch die Bayern nicht kalt: Am Sonnabend hatte der Pfarrhof der Kirchengemeinde Rethwisch hohen Besuch. Seit 70 Jahren besteht eine Partnerschaft zwischen den evangelisch-lutherischen Christen in Bayern und in Mecklenburg. Die Mitglieder tauschen sich regelmäßig aus und schicken ihre Delegationen, beispielsweise Bischöfe, Pröbste und Mitglieder der Synoden, in das Partnerbundesland, um über Zukunftsperspektiven zu beraten und um sich ausgefallene Projekte anzusehen.

Die bayerische Synodalpräsidentin Annekathrin Preidel ist davon überzeugt, dass Kirchenpartnerschaften den Horizont erweitern: „Ich nehme regelmäßig viele gute Impulse mit nach Hause.“ Auf dem Programm standen Referate über die Reformprozesse beider Kirchen sowie Exkursionen in Rostock, auf den Pfarrhof Rethwisch und in die Suppenküche der Münstergemeinde Bad Doberan. Zu diesem Zweck feierte der Pfarrhof die Premiere der neuen Backstube, die erst kürzlich fertiggestellt wurde. Zum frisch gebackenen Brot kredenzte Stephan Dietrich Hausmacher Leberwurst und den selbst hergestellten Rosengelee des Pfarrhofladens samt Obstsaft aus der Mosterei.

Bei Hausmannskost, Kuchen und Kaffee kamen die Mecklenburger und Bayern nicht nur ins Schwärmen, sondern auch schnell ins Gespräch. „Ziel ist es auch, besondere Projekte wie beispielsweise den Pfarrhof kennenzulernen und selbst umzusetzen“, sagt Preidel. Auch die Pilgerherberge und die Mosterei fanden ein gesteigertes Interesse bei den Teilnehmern. Zum Abschluss erhielten die Gäste eine Überraschungstüte mit vielen Informationen und Leckereien vom Pfarrhof als Abschiedsgeschenk. Im Jubiläumsjahr ist geplant, außerhalb des üblichen Rahmens weitere Treffen zu organisieren.

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