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Rostock : Alexa-Residenz erobert Lütten Klein

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Offizielle Einweihung wurde mit zahlreichen Gästen gefeiert. Insgesamt wurden mit der Einrichtung 100 neue Jobs geschaffen. Seit August ziehen täglich Bewohner ein. #wirkoennenrichtig

svz.de von
erstellt am 08.Okt.2017 | 09:00 Uhr

Seit Anfang August werden in der Binzer Straße 40 in Lütten Klein regelmäßig Kisten ausgepackt. Denn jeden Werktag zieht ein neuer Bewohner in die gestern offiziell eröffnete Seniorenresidenz Alexa ein. „Das haben wir bewusst so geplant, um den Menschen den Übergang von den eigenen vier Wänden und das Ankommen im neuen Zuhause zu erleichtern“, sagt Geschäftsführer Harald Berghoff.

Für die Leitung der Einrichtung mit 133 vollstationären Plätzen wurde Petra Duwe gewonnen. Zum Team gehören neben den bald 60 Pflegefachkräften auch Angestellte für die Küche, Wäscherei und die Reinigung des Hauses – insgesamt werden am Standort Lütten Klein rund 100 neue Jobs geschaffen. Es gehört zum Alexa-Konzept, notwendige Dienstleistungen in den Pflegeheimen mit eigenem Personal zu besetzen und vor Ort täglich frisch zu kochen. „Ein neuer, ambitionierter und heutzutage seltener Ansatz, für dessen Umsetzung ich Ihnen viel Erfolg wünsche“, sagte Sozialsenator Steffen Bockhahn (Linke).

Für den Rückblick auf die Bauzeit hatten die Geschäftsführer zur Eröffnungsfeier eine Schauspielerin vom Hamburger Iks-Theater engagiert. Als Wahrsagerin Goldana erkannte Birgit Schleper in ihrer „Glas-Google“, dass es vom Baustart im Februar 2016 bis zum Richtfest im Mai des gleichen Jahres zwar schnell gegangen sei, dann aber doch Probleme aufgetreten waren. So zogen sich die Trocknungszeiten in die Länge, konnten Balkone nicht rechtzeitig geliefert werden und Interessenten kamen einen Monat zu früh für einen Tag der offenen Tür vorbei. Als die Alexa-Residenz dann Ende Juli dieses Jahres wirklich für Neugierige öffnete, standen die Besucher bis auf die Straße an, um einen Blick ins Innere des Hauses zu werfen.

Laut Geschäftsführer Berghoff gäbe es aktuell etwa 100 feststehende Bewohner und knapp 30 freie Plätze. Senator Bockhahn erklärte, dass er sich von dem neuen Anbieter auch Kurzzeitpflege-Betten wünschen würde. Berghoff signalisierte Bereitschaft, erklärte aber auch, dass sich dafür die finanziellen Rahmenbedingungen ändern müssten.

Zahlen und Fakten

• Die Seniorenresidenz Alexa in Rostock verfügt über 133 vollstationäre Pflegeplätze in 121 Einzel- und 6 Doppelzimmern.

• Für 20 Jahre hat die Alexa-GmbH mit Sitz in Berlin das Gebäude in der Binzer Straße 40 gepachtet, mit der Option, zweimal je um fünf Jahre zu verlängern.

• Investor ist eine Fondsgesellschaft, Bauunternehmer war Frank Toepel.

• Bisher betreibt Alexa in Deutschland zwölf Seniorenresidenzen, sieben ambulante Pflegedienste und zwei Tagespflegeeinrichtungen. Das Unternehmen plant weitere Expansionen.

• Aktuell werden in der Lütten Kleiner Residenz drei junge Menschen zu examinierten Altenpflegern ausgebildet. Bereits fertige Fachkräfte werden aktuell auch noch gesucht sowie Azubis für den Ausbildungsstart 2018.

 

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