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Feuerwerk der Turnkunst : Akrobatik trifft Ästhetik

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Ausverkaufte Stadthalle beim Feuerwerk der Turnkunst in Rostock. Besucher sind begeistert. #wirkoennenrichtig

svz.de von
erstellt am 05.Jan.2017 | 21:13 Uhr

Blitzschnell fliegen die Akrobaten vom Feuerwerk der Turnkunst über den Boden der Rostocker Stadthalle. Der ganze Saal ist in dunkles Blau getaucht, auch die Mädchen des Hansaturnvereins tanzen und springen in blauen Pluderhosen zu mystischer Musik. Ein Flik-Flak mit Saltoabgang – in der Halle brandet Applaus auf. Es ist der Auftakt zur 2Gether-Show.

Gestern besuchte das bunte Artistenensemble, bestehend aus Künstlern wie den Sportakrobaten der russischen Nationalmannschaft oder dem Duo Kist, die Hansestadt. Es war der dritte Auftritt der Erlebnisshow in diesem Jahr. Die über zweieinhalb Stunden andauernden Vorstellung begeisterte das Publikum unter anderem mit Jongleuren, Tanz-Elementen und Kunststücken am Reck.

Daneben lieferte das Gesangstrio Foxos aus Rick Jurthe, Jonas Fritsch und Anika Reichert musikalische Einlagen. Die Lieder wurden eigens für das Turnkunst-Spektakel komponiert und entsprechend auf die Nummern abgestimmt.

Hinter jeder Choreografie steckt lange Übung und meisterlich trainiertes Können. Olivier Sylvestre überrascht zum Beispiel mit der Darstellung, was mit einem einfachen Rhönreifen – einem großen Rad – an Kunststücken möglich ist. Oder auch Ekateria Demina, die in ein rotes Kleid gehüllte Schlangenfrau, die mit erstaunlichen Verrenkungen verblüfft.

Belohnt wird das harte Training mit einer vollen Stadthalle. Alle der 4000 Plätze sind besetzt, die Veranstaltung ist ausverkauft. Die Zuschauer sind sichtlich begeistert, so wie zum Beispiel Karin Körbe, die einen Platz in der ersten Reihe ergattert hat. „Diese Mischung aus Kunstturnen, Musik und Akrobatik ist schlichtweg beeindruckend“, schwärmt die Rostockerin. „Es gefällt mir super.“

So ein Lob gefällt Regisseurin Heidi Aguilar. „Ich bin sehr stolz auf die Show“, sagt sie. Bei der Zusammenstellung der Choreografien hat sich die Regisseurin von dem Motto 2Gether leiten lassen.

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