zur Navigation springen

Werftdreieck Rostock : 300 neue Wohnungen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Die Planungen nehmen Gestaltung an: Investoren wollen neben Wiro-Grundstück bauen

von
erstellt am 24.Feb.2017 | 08:00 Uhr

Das Rostocker Unternehmen DD Business plant am westlichen Ende des Werftdreiecks rund 300 zusätzliche Wohnungen. Den Entwurf dafür liefert das österreichische Architekturbüro Wimmer, das bereits die Siegervorlage im Wiro-Wettbewerb für das Grundstück nebenan erarbeitet hatte. So entstehe ein „Gesamtkonzept mit Vorteilen und Synergieeffekten“, erklärt DD-Geschäftsführer Mark Drescher. Beispielsweise werde der Grünzug durch das Gebiet fortgeführt und es bleibe bei einer Erschließung durch Stichstraßen von außen. Entstehen sollen Vier- bis Fünfgeschosser, deren Bauart an die Anforderungen vor Ort angepasst werden muss.

„Zentrales Thema ist der Schallschutz“, sagt Lars Fricke vom Büro Stadt- und Regionalplanung Wismar. Er gebe die konkrete Nutzung vor – zum Beispiel Garagen im Erdgeschoss oder Büros und Geschäfte auf der Außenseite Richtung Bahnschienen. Auf dieser Seite seien auch eine doppelte Fassade und Laubengänge denkbar, so Fricke. Die konkrete Ausgestaltung hänge von einem Schallschutzgutachten ab, das derzeit gemeinsam mit einem Verkehrsgutachten erarbeitet wird. Generell werde die Planung noch einige Zeit beanspruchen, so Drescher: „Ende 2019 mit dem Bau zu starten, ist ein sehr sportliches Ziel.“ Der Ortsbeirat KTV hat das Vorhaben am Mittwoch positiv aufgenommen.

Rund drei Hektar Fläche

Erworben hat die DD Business OHG das rund drei Hektar große Grundstück bereits 2011 von der Homann-Gruppe. Anstelle der dort ehemals beheimateten Fischverarbeitung sollen nun Mietwohnungen, Büros oder Geschäfte mit 27 000 Quadratmetern Fläche entstehen. Für Spielplätze, Straßen, Grünflächen und andere öffentliche Infrastruktur sind 16 000 Quadratmeter vorgesehen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen