Kultur : Werke von Sitte und Cremer

Werke des Malers Willi Sitte – hier an der Staffelei in seinem Atelier in Halle am 26. April 2005 – zeigt die Kunsthalle Rostock vom 11. November an bis zum 10. März kommenden Jahres. Rund 70 Gemälde des Hallensers (1921-2013) werden zu sehen sein.
Werke des Malers Willi Sitte – hier an der Staffelei in seinem Atelier in Halle am 26. April 2005 – zeigt die Kunsthalle Rostock vom 11. November an bis zum 10. März kommenden Jahres. Rund 70 Gemälde des Hallensers (1921-2013) werden zu sehen sein.

Kunsthalle bereitet neue Ausstellung vor. Eröffnung für 11. November geplant.

svz.de von
12. Oktober 2018, 05:00 Uhr

Nach den erfolgreichen Ausstellungen mit wichtigen Künstlern der DDR wie Werner Tübke, Arno Rink oder Wolfgang Mattheuer bereitet die Kunsthalle Rostock eine neue Schau vor. Vom 11. November an bis zum 10. März kommenden Jahres werden rund 70 Gemälde des Hallensers Willi Sitte (1921-2013) mit rund 60 Plastiken des Berliners Fritz Cremer (1906-1993) in Beziehung gesetzt. Beide haben zu den wichtigsten Künstlern in der DDR gezählt, sagt Kunsthallenchef Jörg-Uwe Neumann.

Als überzeugte Antifaschisten befassten sich beide intensiv mit den Verbrechen des Nationalsozialismus und trugen dabei nicht wenige Konflikte mit der SED-Führung aus, wie Neumann erklärte: „Die ausgestellten Gemälde und Plastiken stehen somit auch für den Kampf der Künstler für die künstlerische Eigenständigkeit, für ihre unbeirrte Suche nach einem künstlerischen Ausdruck, der dem Menschen gerecht wird.“ Dabei seien der Mensch und das menschliche Sein für beide zeitlebens das Hauptmotiv gewesen.

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