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Rostock von oben : Werbefilm soll den Standort stärken

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Neuansiedlungen und mehr Tourismus: Unternehmen der Hansestadt starten Image-Kampagne mit Zeppelin-Luftbildern.

von
erstellt am 05.Sep.2014 | 10:00 Uhr

Er ist zwölf Meter lang, ferngesteuert und sorgt derzeit für Aufsehen am Rostocker Himmel. Seit gestern macht die Rostocker Filmproduktionsfirma Pinkau mit einem Zeppelin spektakuläre Luftaufnahmen von der Hansestadt. Beauftragt wurde sie von einem Pool von etwa 20 lokalen Unternehmen, die alle ein gemeinsames Ziel verfolgen: Rostock als Wirtschafts-, Immobilien-, Wissenschafts- und Tourismusstandort bekannter zu machen. Entstehen soll am Ende ein Image-Film, der unter anderem zur Vermarktung der Stadt dienen soll. „Die Bilder ermöglichen eine neue Qualität in der Präsenz der Stadt. Wir wollen die Aufnahmen für Ivestitionsgespräche zum Beispiel für Industrieansiedlungen nutzen. Auch auf großen Messen wie der Expo Real oder der Tourismus-Messe ITB soll der Film gezeigt werden“, erklärt Bent Christoffer von Rostock Business.

Bereits Ende des Jahres soll der Film für die Standortwerbung genutzt werden. Finanziert wird das Projekt gemeinschaftlich von allen beteiligten Partnern. „Der Zeppelin ermöglicht neue Blickwinkel. Durch die ruhige Stabilisierung und die Ultra-HD-Kamera, die auch für Kinofilme verwendet wird, werden epische Bilder geschaffen“, erklärt Thomas Pinkau, Geschäftsführer der Firma Pinkau. „Der Zeppelin kann dichter über Gebäude oder Straßenzüge fliegen als zum Beispiel Hubschrauber. In der Regel wird aber in 25 bis 75 Metern Höhe gedreht“, fügt er hinzu. Gefilmt werden in erster Linie der Innenstadtbereich und Warnemünde sowie mögliche Firmen-Ansiedlungsflächen.

„Für das Musikvideo ,Mein Rostock’ von Rapper Marteria haben wir auch das Neubaugebiet aufgenommen“, erzählt der Geschäftsführer. Um die Luftaufnahmen überhaupt realisieren zu können, brauchte das Team im Vorfeld eine umfangreiche Drehgenehmigung. „Die Vorbereitungszeit betrug etwa ein halbes Jahr. Wir dürfen maximal 100 Meter in die Höhe gehen“, so Pinkau. Das Prallluftschiff kann 45 Minuten drehen und bei Windstille eine Geschwindigkeit von bis zu 30 Kilometer pro Stunde aufnehmen.

Für die Werbekampagne der Hansestadt arbeitet das Produktionsteam nicht nur mit dem Zeppelin, sondern auch mit Drohnen und Helikoptern. „Es ist nicht das Ziel, eine DVD oder einen Kinofilm zu produzieren, sondern die Luftaufnahmen für Image-Projekte zu nutzen“, so Thomas Pinkau. „Das Medium Film ist sehr erfolgreich – ein Bild sagt mehr als tausend Worte“, ergänzt er.

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