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Norddeutsche Neueste Nachrichten

23. November 2017 | 23:33 Uhr

Rostock : Weihnachtsmarkt in der Altstadt?

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Großmarkt will Druck aus der Kröpi nehmen. Prüfung in der Stadtverwaltung

von
erstellt am 31.Mär.2017 | 08:00 Uhr

Die Großmarkt GmbH erwägt, den Weihnachtsmarkt bis in die Altstadt – bis zum Alten Markt auszudehnen. Bei der Stadtverwaltung hat Großmarkt-Geschäftsführerin Inga Knospe angefragt, ob eine Ausweitung aus deren Sicht denkbar wäre.

„Wir gucken langfristig, wie wir uns mit dem Weihnachtsmarkt weiterentwicklen können“, erklärt sie – auch weil sich Rostock städtebaulich mittelfristig verändern werde. Beispielsweise ist angedacht, dass ein Theaterneubau auf den Bussebart kommt, den Parkplatz an der Fischerbastion, auf dem jährlich die großen Fahrgeschäfte stehen. Auch sollen der Neue Markt mit Verwaltung, Wohnungen, Geschäften und der Glatte Aal mit Wohnungen, Geschäften und Parkhaus bebaut werden, was die Innenstadt verdichten wird.

Vom Altstadtverein gibt es eine positive Reaktion auf die Überlegung, mit dem Weihnachtsmarkt auch auf den Alten Markt zu gehen: „Die Altstadt ist bisher abgeschlagen“, sagt Mitglied Max Braatz. Das, so hofft er, werde der Wiederaufbau des historischen Ensembles, den die Stadt plant, verändern. Da käme eine Belebung des Alten Marktes nur recht. „Es ist ein sehr schöner Platz, der so leider gerade gar nicht genutzt wird“, sagt Braatz. Der Großmarkt würde den Markt auch nicht nur einmalig nur für ein Jahr nutzen wollen. „Das soll keine Eintagsfliege werden, sondern eine Integration“, sagt Knospe – auch um den Druck aus der Kröpi rauszunehmen.

Wenn sie eine positive Rückmeldung von der Verwaltung bekommt, will Knospe sich weiter mit dem Schaustellerverband verständigen, wie die Fläche ideal zum Weihnachtsmarkt genutzt werden kann. „Aus unserer Sicht ist die Belebung der Altstadt für alle Seiten denkbar und gut“, sagt die Großmarktchefin, „wir wollen nichts produzieren, was nicht tragbar ist aus Anwohnersicht“.

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