Wegen Baumfällung: BUND verklagt Rostock

svz.de von
20. März 2013, 07:16 Uhr

Warnemünde | Die geplante Fällung einer Lindenallee in Warnemünde kommt vor Gericht. Wie der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gestern mitteilte, hat er vor beim Verwaltungsgericht Schwerin Klage gegen die Abholzung von 48 Linden in der Friedrich-Franz-Straße eingereicht.

Die Allee sei gesetzlich geschützt und die Abholzung mit keinerlei Vorteilen verbunden. Die vermutlich um die 100 Jahre alten Bäume könnten ohne Mehrkosten erhalten werden. Dies sei auch im Interesse der Anwohner, der Einwohner der Stadt und des Ortsbeirates. Obwohl ein von der Kommune in Auftrag gegebenes Gutachten aussage, dass für die Sanierung der Friedrich-Franz-Straße keine Bäume gefällt werden müssten und vom Tiefbauamt auch zwei Sanierungsvarianten ohne Baumfällungen entwickelt wurden, habe sich die Stadt für eine Variante entschieden, "bei der kein Baum stehen bleibt". Die Bürgerschaft hatte sich dem Vorschlag der Verwaltung angeschlossen, obwohl der Warnemünder Ortsbeirat dagegen war. Die vielen alten Bäume in den Warnemünder Atraßen seien ortsprägend und imposant. Bei Straßensanierungen seien bereits einige wertvolle Bäume gefällt worden.

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