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Norddeutsche Neueste Nachrichten

23. November 2017 | 16:05 Uhr

Denkmal : Wasserturm: Sanierung verschoben

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Das Dach des Rostocker Denkmals ist undicht. Doch derzeit fehlt in der Stadtkasse das Geld für die dringenden Reparaturen.

von
erstellt am 09.Jan.2015 | 06:00 Uhr

Der alte Rostocker Wasserturm in der Blücherstraße ist für die Hansestadt nicht nur historisch bedeutend, sondern auch kulturell. Seit den 90er-Jahren ist er das Zentraldepot des Kulturhistorischen Museums. Problematisch: Der Turm ist schon lange sanierungsbedürftig. „Die Turmkrone ist kaputt, wodurch es Wasserschäden gibt“, informiert Michaela Selling, Leiterin des Rostocker Kulturamtes. Zudem gebe es auch an den Fenstern Wasserschäden.

Das Gebäude ist Eigentum der Stadt, womit auch seine Sanierung Teil des städtischen Wirtschaftsplanes ist. Doch trotz des akuten Handlungsbedarfs steht die Instandsetzung des Turms noch in den Sternen. Einer der Gründe: die Finanzierung. „Die Kosten für eine Sanierung liegen mittlerweile bei mehreren Millionen Euro“, so Selling. Schon allein das Montieren einer Baurüstung sei sehr teuer. Auf der Prioritätenliste stünden zunächst aber andere Projekte. „Lehreinrichtungen wie Schulen oder die Instandhaltung von Straßen stehen an erster Stelle.“ Generell sei die Sanierung des Wasserturms aber Bestandteil der Vorhabenliste der Stadt. „Eine genaue Terminierung gibt es dafür aber noch nicht“, räumt Selling ein.

Die eingelagerten Kunstobjekte sieht die Kulturamtsleiterin trotz allem nicht gefährdet. Sie betont: „Im Inneren ist der Turm völlig in Ordnung.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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