Ausstellung im IGA-Park : Wasserspiele mit Lerneffekt

Der vierjährige Gabriel übt sich im Schnippen der Fisch-Taler. Vater Michael Brzoska lobt die spannenden Ausstellungen, die regelmäßig auf dem Schiff zu sehen sind. Der Rostocker und sein Sohn sind Jahreskarteninhaber und deshalb häufig im IGA-Park und dem Museum unterwegs.
Der vierjährige Gabriel übt sich im Schnippen der Fisch-Taler. Vater Michael Brzoska lobt die spannenden Ausstellungen, die regelmäßig auf dem Schiff zu sehen sind. Der Rostocker und sein Sohn sind Jahreskarteninhaber und deshalb häufig im IGA-Park und dem Museum unterwegs.

Schau zeigt Wissenswertes rund um das kühle Nass auf dem Traditionsschiff im IGA-Park

svz.de von
29. April 2016, 12:00 Uhr

Dass der Mensch täglich viel trinken muss, um zu überleben, und dass alltägliche Dinge wie das Zähneputzen oder das Wäschewaschen ohne Wasser gar nicht möglich wären, wissen bereits die Kleinsten. Woher das kühle Nass eigentlich kommt und wo es noch überall Verwendung findet, lernen die Besucher des Schiffbau- und Schifffahrtsmuseums im IGA-Park derzeit in der interaktiven Ausstellung „Wasserwissen – die wunderbare Welt des Wassers“.

„Es ist eine kindgerechte Wanderausstellung, die die Deutsche Bundesstiftung für Umwelt (DBU) entwickelt hat“, sagt Ronald Piechulek, Leiter des Museums auf dem Tradi in Schmarl. Der Museumsverein habe sich dafür eingesetzt, dass die Schau auch in die Hansestadt an die Küste kommt, so Piechulek. „Die Ausstellung ist in verschiedene Themenbereiche gegliedert. Sie thematisiert Wasser als Ressource, als Lebensraum, erklärt aber auch die Gewinnung von Trinkwasser und die Verwertung von Abwasser“, sagt der Museologe. Ein wichtiges Thema sei zudem die Wasserknappheit, die sich im Zuge der Klimaveränderungen zu einem großen Problem entwickelt habe. „Wir wollen schon den Kleinsten auf spielerische Art und Weise verdeutlichen, wie wichtig der Rohstoff Wasser ist. Mithilfe interaktiver Bedienelemente wollen wir zudem einen bewussten Umgang mit dieser Ressource lehren“, sagt Ronald Piechulek. Den wollen die Mitglieder des Museumsvereins zudem in Sonderführungen für Schulklassen und Gruppen sowie in thematischen Vorträgen unterstreichen und vermitteln.

Ziel des Museumsvereins ist es, die Schau im Laufe der Ausstellungszeit in Rostock um weitere Elemente zu ergänzen und eigene Beiträge zu liefern. „Die sollen bald auf dem Tradi zu sehen sein und gern auch woanders gezeigt werden“, sagt Museumsleiter Piechulek.

Die Schau ist bis zum 10. Juli zu sehen. Öffnungszeiten: Di bis So von 10 bis 18 Uhr, im Juli und August auch Mo 10 bis 18 Uhr

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