Öffentlicher Dienst : Warnstreik vor Rathaus

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Mit einer „aktiven Mittagspause“ auf dem Rostocker Neuen Markt haben knapp 100 Angestellte des öffentlichen Dienstes ihren Forderungen bei den laufenden Tarifgesprächen Nachdruck verliehen.

svz.de von
14. März 2014, 23:00 Uhr

Mit einer „aktiven Mittagspause“ auf dem Rostocker Neuen Markt haben knapp 100 Angestellte des öffentlichen Dienstes ihren Forderungen bei den laufenden Tarifgesprächen Nachdruck verliehen. Die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber in der ersten Gesprächsrunde in Potsdam sei inakzeptabel, so Dietmar Knecht, Landesvorsitzender der Gewerkschaft dbb Beamtenbund und Tarifunion. Obwohl die Arbeitgeber seit mehr als einem Monat die Forderung der Gewerkschaften kennen, hätten sie kein eigenes Angebot abgegeben. Der Unmut der Beschäftigten sei deshalb berechtigt.

Die Arbeitnehmer verlangen für die Beschäftigten von Bund und Kommunen pauschal 100 Euro mehr und zusätzlich einen Lohnzuwachs um 3,5 Prozent. Diese Forderung sei berechtigt, sagte Knecht, denn die Differenz zu den Gehältern in der freien Wirtschaft betrage teilweise bis zu zehn Prozent.

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