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Warnemünder Schiffbauer legen Offshore-Umspannplattform auf Dock

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erstellt am 31.Aug.2012 | 07:21 Uhr

Warnemünde | Auf der Nordic-Werft im Ostseebad Warnemünde ist gestern die bislang größte Offshore-Konverterplattform des Unternehmens "Syl win alpha" auf Dock gelegt worden. Wegen ihrer Größe kann sie nicht mehr im Dock selbst gefertigt werden. Deshalb wurde ins Dock ein Ponton eingeschleust, auf dem die mehr als 90 Meter hohe Konverterplattform jetzt gebaut wird.

Die 56 Meter breite und 82 Meter lange Plattform ragt auf beiden Seiten über die Dockkanten hinaus. Die Anlage wird rund 70 Kilometer westlich von Sylt installiert. Ihre Aufgabe ist es, den in den Windparks DanTysk und Butendiek gewonnenen Strom umzuwandeln und per Seekabel als Gleichstrom an das deutsche Festland weiterzuleiten, teilte Nordic weiter mit.

Auf den beiden Nordic-Werften in Wismar und Warnemünde werden zurzeit drei Umspannplattformen gebaut. Die Plattformen "Bor win beta" und "Hel win alpha" sind nahezu fertig. Derzeit entstehen somit drei von weltweit sechs Plattformen dieser Art bei Nordic.

Die Nordic-Werften waren 2009 aus den insolventen Wadan-Werften hervorgegangen. Nach anfänglicher Auftragsflaute hat das Unternehmen inzwischen den arktischen Spezialtanker "Nordic AT 19" für das russische Bergbauunternehmen Norilsk Nickel gebaut und im September 2011 übergeben. Jüngst hatte Nordic einen Auftrag für den Bau eines Spezialschiffes für die Wartung von Offshore-Windanlagen an Land gezogen. Auftraggeber ist das dänische Unternehmen DBB Jack-Up Services A/S mit Sitz in Aarhus. Dieses Projekt soll einen Umfang von 70 bis 80 Millionen Euro haben. Nach Unternehmensangaben sind derzeit 1037 Mitarbeiter beschäftigt.

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