EINWEIHUNG : Warnemünder feiern Sportpalast

Sie sind die Hallenwarte der Stadt: Volker Schnepel (v.l.), Jens Johanson und Peter Prochnow.  Fotos: mapp
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Sie sind die Hallenwarte der Stadt: Volker Schnepel (v.l.), Jens Johanson und Peter Prochnow. Fotos: mapp

OB Roland Methling verspricht perspektivisch den Bau des Leichtahtletikstadions

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23. Januar 2016, 09:00 Uhr

Unter den Sporthallen der Hansestadt nimmt die neue in der Warnemünder Parkstraße einen Spitzenplatz ein. Sie zählt zu den drei größten und modernsten. 6,2 Millionen Euro haben die Hansestadt Rostock und der Kommunale Eigenbetrieb für Objektbewirtschaftung und -entwicklung (KOE) hier im Ludwig-Jahn-Sportpark investiert. Herausgekommen sind eine Halle von 2800 Quadratmetern, eine Spielfeldgröße von 990 Quadratmetern, drei Einzelfelder mit Trennwänden, je ein Volleyballfeld und ein Basketballkorb, außerdem ein in Längsrichtung farbig abgesetztes Volleyballfeld für den Ligabetrieb, eine Zuschauerbühne für 250 Gäste.


Es folgt noch Stadion für Leichtathletik


„Die Halle ist ein Schmuckkästchen fürs Auge und fürs Ohr geworden“, lobt Ralf Kuhn vom SV Warnemünde. Für Ohr deshalb, weil sie über eine gute Schallisolierung verfügt. Eigentlich sollte die Halle schon eher offiziell eingeweiht werden. „Aber in einer Zeit, wo andere Hallen für den Sportbetrieb gesperrt werden mussten, weil dort Menschen gewohnt haben, wäre das ein schlechter Zeitpunkt zum Feiern gewesen“, sagt KOE-Chefin Sigrid Hecht. Auch Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) ließ sich seinen Stolz über diese Halle anmerken: „Das ist keine Sporthalle, das ist ein Sportpalast“, schwärmt er. Und er erinnert an die Anfänge und den steinigen Weg. Außerdem sorgt er mit einem Versprechen für Begeisterung bei den Leichtathleten von Warnemünde: „Wir werden noch ein Leichtathletikstadion für 2,6 Millionen Euro bauen“, kündigt er an.

Momentan arbeiten in der Halle drei Hallenwarte. Das sind Volker Schnepel, Jens Johanson und Peter Prochnow. „Perspektivisch wird vielleicht noch ein vierter Mitarbeiter dazu kommen“, sagt Karsten Ganschow vom Amt für Schule und Sport.

Zur Einweihung gab es von den Warnemünder Tischtennisspielern um Heino Buschmann Darbietungen im klassischen Tischtennis und Kopftischtennis. Auch die Akrobaten des SV Warnemünde unter Leitung von Trainerin Petra Krumbiegel haben ihr Können gezeigt. Sie trainieren mit Hochdruck an der Vorbereitung für das Feuerwerk der Turnkunst, das Montag in der Stadthalle stattfindet. Sie gehören zu den zwei regionalen Gruppen, die ihr Können zeigen.

Insgesamt sportlern in der neuen Sporthalle 1900 Vereinsmitglieder, darunter 500 Kinder und Jugendliche. Sie gehören zu den Abteilungen Turnen, Ringen, Akrobatik, Volleyball und Leichtathletik.

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