Jubiläum : Warnemünder feiern ihren Brunnen

Am Ümgangs-Brunnen: Original Mariken mit Künstler Wolfgang Friedrich im Dialog.
Am Ümgangs-Brunnen: Original Mariken mit Künstler Wolfgang Friedrich im Dialog.

Zum zehnten Jahrestag des privat finanzierten Ümgangs-Bauwerks versammeln sich Künstler, Initiatoren, Unterstützer und Fans

svz.de von
03. Juli 2014, 15:00 Uhr

Zum zehnten Geburtstag ihres Ümgangs-Brunnens haben die Warnemünder gestern ein kleines Fest in der Alexandrinenstraße gefeiert. Daran nahmen auch einige der Initiatoren des Kunstwerks teil, so beispielsweise Jochen Kröger, Peter Winkler von Mohrenfels oder auch Gerhard Lau, von dem die Inschrift am Brunnen stammt.

Als Vorbild für die Figuren auf dem Bauwerk dienten Künstler Wolfgang Friedrich zum Teil die Mitglieder der Warnemünder Trachtengruppe. „Meine Frau hat mich bei dieser Arbeit sehr unterstützt“, sagt er. Ermöglicht hatten den Bau 200 private Spender, aber auch Firmen. Öffentliche Mittel dagegen sind keine geflossen. Dank des wachsamen Auges der Anwohner ist der Brunnen noch niemals Opfer von Vandalismus geworden.

Beim gestrigen Fest hielt – wie schon zur Einweihung vor zehn Jahren – Original Mariken eine launige Ansprache. Künstler Wolfgang Friedrich setzt sich dann und wann mal selbst auf die Bank daneben und beobachtet, wie die Einheimischen und Gäste „seinen“ Brunnen betrachten. „Es wäre schön, wenn es noch ein Leporello geben könnte, auf dem die Bedeutung der einzelnen Figuren vom Ümgang und weitere Informationen zum Kunstwerk gegeben werden können“, sagt er. Warnemünde wäre nicht Warnemünde, wenn so ein Wunsch nicht aufgegriffen wird. Wer einen Brunnen bauen lassen kann, wird sicher auch ein Faltblatt in Miniformat für die Touristen und Fans des Brunnens stellen. Entweder die Warnemünder sammeln wieder oder der Leuchtturm-Verein hilft dabei.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen