Warnemünde : 14-Jähriger von Gruppe geschlagen und ausgeraubt

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Auf der Promenade in Warnemünde wird der Jugendliche bedroht und angegriffen.

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24. April 2020, 17:28 Uhr

Warnemünde | Mehrfache Verletzungen und ein geklautes Handy hat ein 14-jähriger Rostocker zu beklagen, der am Donnerstag in Warnemünde unterwegs war. Wie die Polizei am Freitag bekannt gab, wurde der Jugendliche, der zusammen mit einem 15 Jahre alten Freund im Ostseebad war, laut eigener Aussage gegen 17 Uhr zwischen der Promenade und dem Parkhaus Ostsee von einer neunköpfigen Gruppe angegriffen. Diese waren augenscheinlich alle im Alter zwischen 15 und 25 Jahren.

Zwei Personen, ein 17- und ein 25-Jähriger, schlugen dem 14-Jährigen ins Gesicht. Als dieser daraufhin zu Boden ging, schlugen und traten sie auf Bauch, Rücken und Kopf des Geschädigten ein. Im Anschluss sollte sich das Opfer hinstellen, damit die Täter ihn durchsuchen können, so die Polizei. Die Täter nahmen sein Handy im Wert von 100 Euro. Ein Dritter bedrohte das Opfer und dessen Begleitung anschließend.

Freund des Opfers vom Tatverdächtigen angerufen

Laut Polizei gingen bereits eine Stunde vor der Tat mehrere Anrufe bei dem 15-jährigen Geschädigten ein, darunter einer der Tatverdächtigen. Dieser forderte ihn auf, innerhalb der nächsten 20 Minuten nach Dierkow zu kommen, ansonsten würde er in aufsuchen. Woher er wusste, wo der Geschädigte sich befand, ist bisher unbekannt, so die Beamten.

Die drei Jugendlichen hätten während der Tat zudem damit geprahlt, in dieser Woche bereits in Güstrow eine Schlägerei verursacht zu haben, was die Polizei bestätigen konnte. Sie konnte die drei Tatverdächtigen ausfindig machen. Die Ermittlungen dauern an. Es wurden Strafanzeigen wegen Raub, gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung erstattet.

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