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Rostocker Gartenstadt : Wagenplatz: Stadt legt Plan vor

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

9000 Quadratmeter großes Areal wird als Sondergebiet ausgewiesen

von
erstellt am 28.Sep.2016 | 08:00 Uhr

Fast ein Jahr nach dem Beschluss der Bürgerschaft zur Einrichtung eines Wagenplatzes in der Satower Straße hat die Stadtverwaltung nun die Grundvoraussetzungen dafür geschaffen. Sie hat die Untersuchungen für die Änderung des Flächennutzungsplans abgeschlossen. Das rund 0,9 Hektar große Areal soll nicht mehr als normales Wohngebiet, sondern als Sondergebiet Wagenplatz ausgewiesen werden. Als Nutzer sind die Mitglieder des Vereins Wie Was Wagen vorgesehen.

Diese suchen bereits seit 2012 nach einem Standort – und wurden schließlich zusammen mit der Stadt fündig. Der neue Platz ist nur ein paar Hundert Meter vom alten Standort entfernt. Laut Prüfung ist er für diese spezielle Wohnform geeignet. Die beteiligten Ämter hatten keine schwerwiegenden Einwände: „Im Plan erfolgten keine Änderungen“, heißt es in der Beschlussvorlage für die Bürgerschaft. Sie stimmt am 12. Oktober über die Auslegung des geänderten Flächennutzungsplans ab. Heute beschäftigt sich der Wirtschaftsausschuss noch einmal mit dem Thema. Bis die Vereinsmitglieder ihre Bauwagen dort abstellen können, dauert es aber noch mehrere Monate.

„Die Steuerung der Zulässigkeit des Wagenplatzes soll über die Bauleitplanung gesichert werden. Dies gewährleistet auch weiter eine umfassende Einbeziehung und ein Mitspracherecht der Öffentlichkeit“, heißt es in der Vorlage.

Nach Streitigkeiten mit den Anwohnern muss der Wagenplatz umziehen. Die Nachbarn hatten sich über Partylärm und Geruchsbelästigungen durch Holzöfen beschwert. Generell ist die Hansestadt dazu verpflichtet, Flächen für alternative Wohnprojekte zur Verfügung zu stellen. Sie forderte die Nutzer des Wagenplatzes jedoch auf, vorab einen Verein zu gründen, der dann Vertragspartner mit der Stadt sein kann.

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