Opulente Abende auf der Ölmühle : Von Umzügen und Image im Zeichen der Festspiele

Erkan und Anna Aki aus der Schweiz gehören zu den Stars der Elblandfestspiele.
Erkan und Anna Aki aus der Schweiz gehören zu den Stars der Elblandfestspiele.

Vorsitzender der Wirtschaftsinitiative: Wichtigstes und wertvollstes Kulturereignis in der Prignitz.

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02. Juli 2014, 08:40 Uhr

Bei der Genesis GmbH wird umgezogen. Erst im kleinen Maßstab, damit das Büro für die Elblandfestspiele an Ort und Stelle, also auf der alten Ölmühle, am Montag seine Arbeit aufnehmen konnte. Kurz vor den beiden Festspielabenden, dem 11. und dem 12. Juli, machen die Mitarbeiter dann das gesamte Bürogebäude frei. „Wir stellen es für zwei Tage komplett dem Festspielverein zur Verfügung“, sagt Genesis-Mitgesellschafter Lutz Lange. Aus Büros werden Künstlergarderoben. Die Leute von der Maske beanspruchen ebenfalls ihren Platz. Im Hotel lässt sich in einigen Räumlichkeiten der rbb für seine Fernsehübertragung nieder. „Wir sind darauf eingestellt, dass wir vor und während der Festspiele einiges logistisch anders regeln müssen. Es geht nicht anders, weil es für das Event wichtig ist“, sagt Lange. Aus seiner Sicht, und da spricht er auch als Vorsitzender der Wirtschaftsinitiative Westprignitz, „sind die Elblandfestspiele das wichtigste und wertvollste  Kulturereignis in der Prignitz“. Auch der Einwurf des „Prignitzers“, Konzerte wie „Die Elbe brennt“ würden doch auch  Tausende anziehen, lässt Lange so nicht gelten. „Die Außenwirkung der Festspiele ist enorm. Wenn Wittenberge das ganze Jahr immer mal wieder mit den Elblandfestspielen in den 3. Programmen zu sehen ist, ist das ein großer Imagegewinn. Ob in Bayern, Thüringen oder in anderen Bundesländern, wo wir unsere Geschäftsfelder haben, werden wir darauf angesprochen. Wittenberge und die Ölmühle sind dann Thema, ein gutes.“

Auf die Frage, ob die Genesis mit ihrem Hotel nicht auch von den Festspielen profitiere, schließlich werden zur Festspielzeit  Zimmer en masse benötigt, antwortet der Genesis-Gesellschafter mit einem Verweis auf die insgesamt überdurchschnittliche Auslastung des Hotels auf der alten Ölmühle auch ohne dieses Event.

„Wir engagieren uns wie viele andere auch für die Festspiele, weil es für Wittenberge und die Prignitz und damit für uns alle gut ist“, bringt Lange die Genesis-Sicht auf den  Punkt. Außerdem, so fügt er noch hinzu, „sind wir schon seit Jahren Mitglied im Festspielverein“.

Extra Touren zu

 Land und WasserWie in den Vorjahren hat der Kultur- und Tourismusbetrieb  (KSTW) für den 11., 12. und 13. Juli wieder eine Reihe von extra Angeboten aufgelegt. „Wir reagieren damit auf die Tatsache, dass an den drei Tagen wesentlich mehr Besucher in der Stadt sind, als sonst“, sagt KSTW-Mitarbeiterin Petra Luft, fügt aber sofort hinzu, dass „uns einheimische Gäste natürlich ebenso herzlich willkommen sind“. Sämtliche Touren finden sich in einem extra Flyer, der in der Touristinfo im Kulturhaus erhältlich ist.

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