Vom Schreibtisch auf den Kunstrasenplatz

Das NNN-Team trat zum ersten Mal beim Sponsoren-Cup an und schlug sich wacker: Harald Teßmann, Eckhard Rosentreter, Gerd Schediwy, Mario Kuska (h. v. l.), Maik Freitag, René Lange und Oliver Kramer (v. v. l.).
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Das NNN-Team trat zum ersten Mal beim Sponsoren-Cup an und schlug sich wacker: Harald Teßmann, Eckhard Rosentreter, Gerd Schediwy, Mario Kuska (h. v. l.), Maik Freitag, René Lange und Oliver Kramer (v. v. l.).

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30. September 2012, 06:48 Uhr

Hansaviertel | Während die FC Hansa-Profis den Sonntag mit einem lockeren Waldlauf begannen, schlug auf dem Kunstrasenplatz vor der Geschäftsstelle die Stunde der Sponsoren. Bereits zum 10. Mal haben Stefan Bobzin und das Marketing-Team dieses Turnier für die Unterstützer des Drittligisten organisiert.

Ab 9 Uhr kämpften 26 Mannschaften um den Sieg. "Nicht nur die Qualität wächst von Jahr zu Jahr, sondern natürlich auch der Ehrgeiz der Teilnehmer. Deswegen müssen die Schiris da schon aufpassen", so Bobzin. Die anwesenden Rettungskräfte hatten es gestern zum Glück nur mit leichteren Blessuren zu tun - jeder der Kicker kann heute wieder am Schreibtisch sitzen. Und genau dafür war das Turnier ins Leben gerufen worden. "Zur Abwechslung - und wir wollten auch für die Mitarbeiter der Sponsoren-Firmen etwas tun", sagt Bobzin. Das Konzept ging auf. Bis zu 40 Teams melden sich pro Jahr für diesen Wettkampf. Manche davon trainieren das ganze Jahr über, wie die Kicker von der Ostseeparkasse. "Wir haben nach einem Jahr Pause im Vorjahr wieder eine Mannschaft gegründet, sind aber in der Vorrunde ausgeschieden. Diesmal wollten wir mehr schaffen", sagt Robert Seifert, der mit einer Bänderdehnung nicht bis zum kleinen Finale durchhielt, wo am Ende Platz erkämpft wurde.

Die Sieger von Groß und Jahncke Express trainieren eigenen Aussagen zufolge nie. David Groß erklärt das Geheimrezept: "Ehrgeiz! Alle Geschäftsführer waren mal Leistungssportler, da kommt nichts anderes außer ein Sieg infrage." Keine Frage ist, dass sie ihren Titel im nächsten Jahr verteidigen wollen.

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