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Norddeutsche Neueste Nachrichten

17. Dezember 2017 | 01:27 Uhr

Blaulichttag : Voller Einsatz für den Nachwuchs

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Etwa 400 Schüler aus Rostock und Umgebung schauen der Polizei über die Schulter.

svz.de von
erstellt am 26.Sep.2014 | 12:00 Uhr

Boja und Hawk-Kido können, wenn es drauf ankommt, richtig fest zubeißen. Erst wenn ihr Diensthundeführer ihnen ein Zeichen gibt, lassen sie von ihrem Angreifer ab. Spaß ist das nicht, sondern Alltag für die beiden Schutzhunde der Polizei. Beim gestrigen Blaulichttag konnten etwa 400 Schüler aus Rostock und Umgebung einen Einblick in die Arbeit der Polizeibeamten und der Diensthundestaffel bekommen.

Den Stützpunkt der Bundespolizeiinspektion Rostock in der Kopernikusstraße besuchten hauptsächlich die Neunt- bis Elftklässler. „An zehn Stationen zeigen wir die Ausstattung unserer Beamten und welche Aufgaben sie erledigen“, sagt Stefan Perschall, Sprecher der Inspektion. Das Ziel des Aktionstages besteht darin, die Schulabgänger für eine Ausbildung bei der Polizei zu begeistern und sie auf die wichtige Arbeit der Ordnungshüter aufmerksam zu machen.

Einen Tatort sichern, Fingerabdrücke aufnehmen oder in einem Streifenwagen sitzen – das kam bei den Jugendlichen sehr gut an. Der absolute Renner waren aber die Vorführungen des Einsatztrainings und der Diensthundestaffel. „So etwas kriegt man sonst nicht zu sehen“, sagt Laura Dautzenruth. Die 17-Jährige von der Don-Bosco-Schule fand es außerdem spannend zu sehen, wie die Kriminalpolizei Spuren an einem Tatort sichert. „Auch die Ausrüstung mal aus der Nähe zu sehen, ist sehr interessant“, sagt die Schülerin. Sie möchte eigentlich Architektur studieren, aber falls das nicht klappt, sei die Polizei definitiv eine Alternative für sie.

Christiane Engel, Klassenleiterin einer sechsten Klasse vom Schulcampus Evershagen, ist begeistert von dem Angebot der Polizei. „Das ist mal etwas anderes für die Schüler“, sagt sie. Der Fuhrpark hatte es ihren jungen Zöglingen richtig angetan. Einige wollten aus dem Wagen, in dem drei kleine Zellen installiert sind, gar nicht mehr herauskommen. „Bei ein, zwei Jungen könnte ich mir schon vorstellen, dass sie später zur Polizei gehen, aber da muss die Leistung und der familiäre Rückhalt stimmen“, erklärt Engel. Zeit sich zu entscheiden, haben sie noch genug.

Die Schüler konnten sich außerdem die Körperschutzausstattung und den Einsatzgürtel aus nächster Nähe ansehen oder die Berufsberatung in Anspruch nehmen.

An dem Aktionstag beteiligt waren die Polizeiinspektion Rostock, die Wasserschutzpolizeiinspektion Rostock, die Bundespolizeiinspektion See und als Gastgeber die Bundespolizeiinspektion Rostock.

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