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Spektakulärer Unfall in Rostock : Video: Betrunkener Fahrer hinterlässt Trümmerfeld

vom

Sturzbetrunkener Autofahrer rast durch Baustelle und fliegt Böschung an Brücke hinab

svz.de von
erstellt am 28.Jan.2017 | 20:42 Uhr

Einen solchen Unfall haben Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei auch nicht alle Tage. In der Nacht zum Samstag ist es im Rostocker Stadtteil Lütten Klein zu einem spektakulären Crash, verursacht von einem stark betrunkenen Autofahrer, gekommen. Der Fahrer raste mit 2,39 Promille intus zunächst in eine Baustelle, dann gegen mehrere Leitplanken und katapultierte schließlich in eine Böschung an einer Brücke.

Nach ersten Erkenntnissen kam der augenscheinlich etwa 30 Jahre alte BMW-Fahrer aus dem Warnowtunnel und fuhr die Warnowallee in Richtung Lütten Klein, als es auf Höhe einer Baustellenverengung zu dem Unfall kam. Zunächst fuhr er direkt in die Absperrungen, schleuderte über den mittleren Grünstreifen in die Spur des Gegenverkehrs. Dort raste er frontal gegen eine Leitplanke.

Seine Irrfahrt ging noch immer weiter und endete erst einige Meter weiter in einer Böschung an einer Brücke. Nur um Haaresbreite stürzte der Fahrer mit seinem BMW nicht ab. Auf der Seite blieb das Fahrzeug im Abhang liegen. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren schnell vor Ort. Die Feuerwehr musste das Auto mit einer Seilwinde vor dem Abrutschen sichern. Der Fahrer konnte mit nur leichten Verletzungen aus dem Wrack geholt werden. Dafür hatte er aber umso mehr Alkohol getrunken. Ganze 2,39 Promille pustete der Mann in einem Vorwert. Seinen Führerschein ist er nun erst einmal los.

Die Unfallstelle bestand aus einem etwa 200 Meter langen Trümmerfeld. Lampenschirme, Leitpfosten, Warnbaken - alles hatte der BMW mitgenommen. Die Polizei hat Ermittlungen gegen den Autofahrer eingeleitet - in seinem Rausch gab er an, nicht gefahren zu sein. Jedoch befand sich kein weiterer Insasse in dem Wagen. An der Unfallstelle kam auch ein Dekra-Sachverständiger zum Einsatz. Die umfangreichen Ermittlungen stehen allerdings erst am Anfang.

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