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22. Oktober 2017 | 23:12 Uhr

Verkauf für Eurawasser überraschend

vom

svz.de von
erstellt am 09.Dez.2011 | 09:17 Uhr

Rostock | Der Verkauf der Eurawasser-Gruppe an Remondis Aqua wird voraussichtlich erst in zwei bis drei Monaten komplett über die Bühne gehen. So lange werde die Prüfung durch das Bundeskartellamt voraussichtlich noch dauern, sagte Gesine Strohmeyer, Geschäftsführerin der Eurawasser Nord GmbH, gestern. Der schnelle Verkauf der Muttergesellschaft sei für sie ebenso überraschend gekommen wie für den Warnow-Wasser- und Abwasserverband (WWAV), dessen Anlagen Eurawasser in Rostock und den Umlandgemeinden betreibt. Remondis Aqua hatte die Eurawasser-Gruppe am Donnerstag für rund 95 Millionen Euro gekauft. Erst vor einem Monat war bekannt geworden, dass der bisherige Mutterkonzern Suez Environnement sich aus dem deutschen Wassergeschäft zurückziehen will. "Über die Hintergünde dieser Entscheidung können wir nur spekulieren", sagte Strohmeyer.

Weiter Unterstützung für Forschung und Sport

Offenbar hat es neben Remondis Aqua, einer Tochter des Lünener Abfallriesen Remondis, auch andere Interessenten gegeben. So soll auch Gelsenwasser aus Gelsenkirchen Interesse an der Konzession gehabt haben. Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) dankte Suez für die bisherige Zusammenarbeit. "Zugleich hoffen wir auf eine Fortsetzung mit dem neuen Eurawasser-Eigentümer bis zum Ende der Vertragslaufzeit Mitte 2018", sagt er. Auch Strohmeyer gibt sich optimistisch: "Wir haben viele Jahre vom Know-how der Franzosen profitiert. Inzwischen können wir es allein. Ich verspreche mir jetzt eine Erfolg bringende Partnerschaft mit dem neuen Eigentümer."

Die Geschäftsführerin betonte nochmals, dass sich für Kunden und Mitarbeiter der Eurawasser Nord nichts ändern soll. "Auch an unseren anderen Verträgen, beispielsweise mit der Universität, werden wir festhalten", sagte sie. Das gelte auch für das Engagement von Eurawasser Nord bei der Springer show oder bei Forschungsprojekten.

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