Rostock : Verein würdigt Bach mit Klaviermusik

An den Flügel setzte sich auch Uwe Bruhn und bekam viel Beifall.
An den Flügel setzte sich auch Uwe Bruhn und bekam viel Beifall.

Zum 333. Geburtstag Johann Sebastian Bachs spielen 15 Pianisten im Kröpeliner Tor Center.

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21. März 2018, 20:45 Uhr

Um kurz nach 11 Uhr haben heute die ersten Klaviertöne das Kröpeliner Tor Center (KTC) erfüllt. Zum 333. Geburtstag Johann Sebastian Bachs fand zum ersten Mal die „bach in the subways“-Aktion in Rostock statt. Dabei spielten insgesamt 15 Musiker. Neben Kompositionen von Bach wurden auch andere klassische Stücke gespielt. „Normalerweise wird die Musik in einer U-Bahn gespielt“, sagt Birger Birkholz. „Aber da hier in Rostock keine fährt, bietet das KTC eine gute Räumlichkeit für dieses Event an“, so der Vorstandsvorsitzende des Bachvereins.

Das Ziel des Konzertes war es zum einen, die Leute auf die klassische Musik aufmerksam zu machen und zum anderen das Interesse an dem 94. Bachfest zu wecken, welches nächstes Jahr in Rostock stattfindet. „Das ist ein super Event, um vielleicht gerade der jüngeren Generation diese Musik näherzubringen“, sagt auch Wladimir Iwanenko, Moderator des ungewöhnlichen Konzertes. „Viele wissen nämlich gar nicht, dass Bach die Grundlage für die heutige Popmusik geschaffen hat“, so der 35-Jährige.

„Die Kunst bei einem solchen Konzert ist es, auf einem fremden Flügel zu spielen, den man noch nie vorher bespielt hat“, sagt Wolfgang Rummelt, einer der Pianisten. „Und das unterscheidet den Laien vom Profi. Der Laie hat es schwerer, weil er das Instrument nicht kennt“, so der Pianist. Des Weiteren spielten Uwe Bruhn, Leopold Lawrenz, Natalia Chernogor und Dorothee Frei Stücke wie das Präludium C-Dur, „Blowing in the Wind“ oder die Fuge fis-Moll. Nach dem Werk „Menuett Trio“, gespielt von Nikolai Denisov, präsentierten Jesper und Veikko Sturm ein vierhändiges Klavierstück. Ab 16 Uhr übernahmen Wilhelmine Schreiber, Marlene Riedel, Shushan Ghazaryan und Benjamin Jäger mit Klängen aus einem Bourrée und dem Präludium b-Moll die Bühne. Den Abschluss bildeten Sabine Voss und Benjamin Jäger mit einem weiteren vierhändigen Klavierstück.

Abends lud der Bachverein noch zu einem Konzert in den Barocksaal ein.

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