Verdacht auf Waffen: SEK stürmt Wohnung

Polizeibeamte führen den stark alkoholisierten 30-Jährigen ab. Er hatte behauptet, Schusswaffen zu besitzen. tret
1 von 2
Polizeibeamte führen den stark alkoholisierten 30-Jährigen ab. Er hatte behauptet, Schusswaffen zu besitzen. tret

svz.de von
13. Juli 2013, 02:36 Uhr

Rostock | Ein Rostocker hat gegenüber Dritten mehrfach geprahlt, Schusswaffen in seiner Wohnung zu besitzen und damit auch Straftaten verübt zu haben. In der Nacht zu gestern hat die Polizei die Wohnung des Mannes gestürmt und damit sofort auf die erschreckende Informationen reagiert.

Die Beamten forderten Unterstützung vom Spezialeinsatzkommando MV an. Kurz nach Mitternacht griffen die Einsatzkräfte in Lütten Klein zu - mit mehreren Männern, ausgerüstet mit Helmen und schusssicheren Westen. Sie überraschten den 30-Jährigen und nahmen ihn in seiner Wohnung im Stadtteil vorläufig fest. Der Mann war stark alkoholisiert, hatte einen Atemalkoholwert von 3,12 Promille und wurde zunächst ins Polizeigewahrsam gebracht und später verhört.

Bei einer gründlichen Durchsuchung der Wohnung konnten keinerlei Waffen gefunden werden - trotz des eingegangen Hinweises, den Polizeichef Michael Ebert bestätigte. Nachdem der Mann wieder nüchter war und vernommen werden konnte, wurde der 30-Jährige gestern von der Dienststelle entlassen. Der Verdacht des illegalen Waffenbesitzes und das Begehen bewaffneter Straftaten bestätigten sich nicht. Warum der 30-Jährige behauptete in Waffensitz zu sein, ist noch unklar.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen