Polizeireport : Vandalismus am IGA-Pier

Am Fuß des Langen Heinrich: Einige der Bullaugen des Schwimmkrans sind komplett zerstört. Fotos: Karsten seifert
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Am Fuß des Langen Heinrich: Einige der Bullaugen des Schwimmkrans sind komplett zerstört. Fotos: Karsten seifert

Langer Heinrich beschädigt. Einbruchsversuch in Meisterbaracke.

Schock im Schifffahrtsmuseum: In der Nacht von Freitag zu Sonnabend haben sich Unbekannte am Schwimmkran Langer Heinrich vergriffen. Die Täter schlugen mehrere Bullaugen am Rostocker Wahrzeichen ein. Während die Museumsmitarbeiter die Schäden behelfsmäßig geflickt haben, sucht die Polizei nun mit Hochdruck nach den Vandalen.


Mehrere Hundert Euro Schaden


Womit die kleinen Luken eingeschlagen wurden und wie es die Täter geschafft haben, die aus Panzerglas bestehenden 25 Zentimeter großen Fensterscheiben zu zerstören, ist derzeit noch völlig unklar und liege daher besonders im Fokus der Ermittlungen, teilte die Polizei gestern mit.

Ebenfalls in der Nacht zu Schaden gekommen ist die Meisterbaracke der historischen Bootswerft auf dem Gelände des IGA-Parks. Hier haben die unbekannten Täter versucht, die Baracke zu öffnen und ins Innere der Holzhütte zu gelangen. Dazu zerschlugen sie zunächst zwei Fensterscheiben, kamen dann aber nicht weiter. Eine hinter den zerbrochenen Glasscheiben platzierte Holzplatte hinderte die Randalierer daran, in das Gebäude einzudringen.

Durch die Zerstörungswut der Täter ist ein Sachschaden von mehreren Hundert Euro entstanden, wie die Polizei mitteilt. Die weiteren Ermittlungen hat nun das Kriminalkommissariat übernommen. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

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