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Norddeutsche Neueste Nachrichten

12. Dezember 2017 | 13:15 Uhr

Jubiläum : „Unsere Predigt ist die Tat“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Deutsche Seemannsmission Rostock begeht in der Nikolaikirche ihr Jubiläum mit Gästen aus der ganzen Stadtgesellschaft

Am 31. Januar 1991 ist die Deutsche Seemannsmission Rostock in der Nikolaikirche gegründet worden. Eben dort wurde am Sonntag auch ihr 25-jähriges Jubiläum gefeiert.

Wegbereiter, Unterstützer sowie haupt- und ehrenamtliche Helfer ließen an diesem Abend die vergangenen Jahre Revue passieren und sammelten Kraft für die zukünftige Arbeit. Neben vielen Glückwünschen und Danksagungen, war ein Festvortrag von Arno Pöker, dem ehemaligen Oberbürgermeister, ein Höhepunkt des Abends. Musikalisch umrahmt wurde die Jubiläumsfeier von Karl Scharnweber an der Orgel. Die Rostocker Seemannsmission handelt interreligiös, international und interkulturell. Ihr Netzwerk ist über die gesamte Welt verbreitet und sie ist ein Anlaufpunkt für alle Seeleute. Die Verbesserung von deren Lebens- und Arbeitsverhältnissen an Bord der Schiffe ist das erklärte Ziel der Seemannsmission. Sie setzt sich für die Würde der Seeleute ein. Zu ihren Aufgaben zählen unter anderem die Vermittlung von ärztlicher Hilfe und seelsorgerischer Beistand in allen Lebenslagen. Dabei sind die Worte „Unsere Predigt ist die Tat!“ in den vergangenen Jahren der Leitsatz der Rostocker Seemannsmission gewesen.

„Die Idee kam von einem Freund, der bereits in der Deutschen Seemannsmission in Bremen arbeitetet“, erzählt Peter Wittenburg. Er war damals Pastor in der Altstadt und in seiner Gemeinde war der internationale Club der Seeleute beheimatet. Die Idee ließ ihn nicht mehr los und nach kurzer Zeit, zusammen mit Rolf Grund und vielen Gesprächen, wurde die Deutsche Seemannsmission Rostock ins Leben gerufen.

Von Beginn an ist Folkert Janssen Seemannsdiakon der Mission. Er wünscht sich für die nächsten Jahre, „dass die Arbeit weitergeführt und -getragen wird und viel Unterstützung erfährt. Weiterhin soll das Netzwerk auch in Zukunft den Seeleuten helfen.“

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