Rostock : Uni-Medizin bekommt App

Auf seinem Mobiltelefon hat Prof. Christian Schmidt, Ärztlicher Vorstand der Universitätsmedizin Rostock, die neue App schon installiert.
Auf seinem Mobiltelefon hat Prof. Christian Schmidt, Ärztlicher Vorstand der Universitätsmedizin Rostock, die neue App schon installiert.

Rostocker nutzen als Vorreiter das digitale Format als Service-Portal

svz.de von
01. Mai 2017, 21:00 Uhr

Als erste Uniklinik in Norddeutschland geht die Universitätsmedizin Rostock mit einer eigenen App an den Start. Die Anwendung, die über ein Tablet oder Smartphone heruntergeladen werden kann, gibt nicht nur Patienten nützliche Handreichungen, sondern unterstützt auch Angehörige und Studenten, etwa bei der Orientierung auf dem Campus. „Mit einem eingebauten Navigationssystem kann man weit mehr als 100 Ziele an unseren verschiedenen Standorten in der Stadt kinderleicht ansteuern – ob zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto. Ist man motorisiert unterwegs, dann schlägt die App auch einen passenden Parkplatz vor“, sagt der Ärztliche Vorstand der Unimedizin, Prof. Dr. Christian Schmidt. Das Programm leite den Besucher bei eingeschalteter Ortungsfunktion bis zum Eingang von Kliniken, Abteilungen und Stationen. Studenten wird der Weg zu den größeren Hörsälen gewiesen.

Aber die App kann noch mehr: Im Schnellzugriff werden Symptome für Schlaganfall und Herzinfarkt aufgelistet. Wer die häufigsten Alarmzeichen an sich oder einem Mitmenschen feststellt, ist aufgefordert, sofort den Notruf zu wählen. Gibt ein Nutzer über den Körperkompass seine Beschwerden oder eine Diagnose an, gelangt er per Klick gleich auf der Homepage der zuständigen Klinik.

Die App sei dynamisch und werde weiter ausgebaut, neue Funktionen seien schon in Planung, verrät der Kaufmännische Vorstand der Uni-Medizin, Harald Jeguschke. Etwa Spezial-Apps für bestimmte Patientengruppen im Rahmen von „HerzEffekt MV“: Das Großprojekt soll die Versorgung herzkranker Patienten in ländlichen Gegenden verbessern und ist Ende vergangenen Jahres mit einer Fördersumme von knapp 14 Millionen Euro ausgestattet worden.

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