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Nach der Wissenschaften Rostock : Uni lädt zur Spätschicht

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

12. Nacht der Wissenschaften lockt 5000 Besucher

Sehen, staunen, verstehen, ausprobieren – einmal im Jahr öffnen zahlreiche Institute und Fakultäten der Universität Rostock ihre Hörsäle, Labore und Archive, um Besuchern einen Einblick in die Welt der Forschung zu gewähren. Mehr als 200 Beiträge haben gestern bei der Langen Nacht der Wissenschaften interessierte Freizeitwissenschaftler auf die Campusse gelockt. „Es ist wahnsinnig spannend, einmal die Knochen, Skelette und Präparate sehen zu können“, sagt Katja Schmidt. Die Rostockerin hat sich zum ersten Mal die historische Sammlung der Anatomie mit ihren Kindern Tino und Claudia angesehen. Einige der dort ausgestellten Präparate sind bereits mehr als 150 Jahre alt, erkärt Laura Hiepe, die als Sektions- und Präparationsassistentin in der Universitätsmedizin tätig ist.

Schon öfter dabei, aber noch nie in der Zoologischen Sammlung, waren Marita und Christian Klenz: „Die Veranstaltung ist unheimlich vielschichtig. Da ist wirklich für jeden was dabei“, sagt Christian Klenz. Der Höhepunkt des Abends sei für ihn die Schau der Physiker gewesen.

Auch die Veranstalter ziehen eine positive Bilanz: „Wir sind mehr als zufrieden. Wir hatten zwei schwere Jahre, weil wir mit dem Termin experimentiert haben, sind jetzt am letzten Donnerstag im April wieder gut in der Spur“, sagt Dr. Robert Uhde. Durch die Angebote für Kinder, die bereits vor 18 Uhr begonnen hatten, seien die Häuser überall bereits früh voll gewesen. Insgesamt konnte die 12. Lange Nacht der Wissenschaften gut 5000 Besucher verzeichnen. Neben der stets gut besuchten Anatomie sei vor allem der neuentstandene Südstadtcampus mit der Physik ein Publikumsmagnet gewesen und auch das Fischglashaus wurde sehr gut angenommen, so Uhde.

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